Reutlingen – In einer schwer zugänglichen Höhle auf der Schwäbischen Alb ist ein Wanderer am Freitag an den Folgen eines medizinischen Notfalls gestorben. Wie ein Polizeisprecher mitteilte, befand sich der Mann mit einer Gruppe bis zu einem Kilometer weit in der Höhle im Kreis Reutlingen. Nach einem aufwendigen Rettungseinsatz konnte die Gruppe laut Polizei die Höhle verlassen. Die Leiche werde aber erst in den kommenden Stunden geborgen werden können, sagte der Polizeisprecher.
Bergwacht und Rettungsdienst sind mit Spezialkräften im Einsatz. Die Rettung der Gruppe und die Versorgung des Mannes hatten sich schwierig gestaltet. Die Höhle in Grabenstetten ist nur zu Fuß über unwegsames Gelände zu erreichen. Der Weg zum Patienten soll etwa eineinhalb Stunden gedauert haben. Teilweise gibt es in der Höhle Höhenunterschiede von mehreren Metern.