Papst Leo spricht über den Tod. © Vatican Media/KNA
Musikerin Nina Chuba macht eine Therapie. © Pedersen/dpa
Popstar Nina Chuba rät Menschen in psychischen Ausnahmesituation zu Hilfsangeboten. „Therapie sollte kein Makel sein. Für mich zeigt das eher Stärke und Selbstreflexion“, sagte die 27-Jährige dem „Stern“. Sie finde es befreiend, wenn Menschen offen sagten, dass es ihnen schlecht gehe oder dass sie Unterstützung brauchten. Sie selbst habe einmal in einem teuren Songwriting-Camp gemerkt, wie ihre Verfassung kippte. „Ich konnte morgens plötzlich nicht mehr aufstehen. Ich lag im Zimmer, war traurig, habe viel geweint und mich zu nichts aufraffen können. Das kannte ich so von mir nicht. Da war klar: Das ist nicht einfach nur Erschöpfung“, berichtete die Sängerin. „Ich habe mir selbst enormen Druck gemacht.“ Sie habe damals „unbedingt fürs zweite Album arbeiten“ wollen, aber nur ein Song sei entstanden. „Ich habe sofort mit meinem Management gesprochen und gesagt: Ich brauche Therapie. Die haben mir direkt geholfen.“ Seit zweieinhalb Jahren sei sie nun in Therapie, „ich empfehle es jedem“.
Papst Leo XIV. hat sich ausführlich über seine Erwartungen an das Leben nach dem Tod geäußert. Beim Mittagsgebet auf dem Petersplatz erklärte der Papst am Sonntag, dass im ewigen Leben vieles ganz anders sein werde als in der irdischen Existenz. Er führte aus: „In der alten Welt, in der wir weiterhin unterwegs sind, ziehen exklusive Orte die Aufmerksamkeit auf sich, Erlebnisse, die nur einigen wenigen offenstehen, privilegierter Zutritt zu Orten, die niemand sonst betreten darf. In der neuen Welt hingegen, in die uns der Auferstandene führt, ist das, was am meisten zählt, für alle zugänglich.“ Die Verhältnisse im Leben nach dem Tod umschrieb Leo XIV. mit den Worten: „Was nun allen offensteht, schenkt Freude; Dankbarkeit tritt an die Stelle von Konkurrenz; Annahme löst Ausgrenzung ab; Überfluss geht nicht mehr mit Ungleichheit einher. Vor allem wird niemand mit jemand anderem verwechselt, keiner ist verloren. Mit dem Tod drohen der Name und die Erinnerung zu verschwinden, doch in Gott ist jeder endlich er selbst.“ Das sei „in Wahrheit der Ort, den wir unser ganzes Leben lang suchen“, so der Papst in seiner Botschaft an die Gläubigen.