MENSCHEN

von Redaktion

Die Schauspielerin Dagmar Manzel. © Hase/dpa

Emmanuel Macron zeigt Gesangstalent. © Herman/dpa

Die Grünen-Politikerin Ricarda Lang hat bei ihren Großeltern einen tiefen Glauben erlebt. „Darauf bin ich fast ein bisschen neidisch“, sagte Lang der Katholischen Nachrichten-Agentur. Der Glaube habe ihnen Sicherheit und Geborgenheit gegeben, das habe sie gerade an deren Lebensende gemerkt, so die Enkelin eines Pfarrers. Die Ex-Fraktionsvorsitzende der Grünen nimmt am Katholikentag teil, der am 13. Mai in Würzburg eröffnet wird. Die Bibel habe in ihrer Kindheit eine große Rolle gespielt. Als Enkelin eines Pfarrers habe sie ihm an seinem Lebensende aus der Bibel vorgelesen.

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat sich bei einem Besuch in Armenien als Sänger präsentiert – begleitet vom armenischen Premierminister Nikol Paschinjan am Schlagzeug. Bei einem Staatsbankett gaben sie das französische Chanson „La Bohème“ von Charles Aznavour zum Besten, wie ein von einer französischen Journalistin verbreitetes Video zeigt. Auch Armeniens Präsident Wahagn Chatschaturjan stieg später in die Darbietung ein und klimperte neben einem Pianisten einhändig auf dem Flügel. Das Staatsbankett in der Hauptstadt Eriwan fand nach einem Treffen mit fast 40 Staats- und Regierungschefs aus Europa statt. Die Kaukasusrepublik richtete am Montag ein Gipfeltreffen der Europäischen Politischen Gemeinschaft aus. Bei einem informellen Abendessen am Vorabend hatte Paschinjan die Spitzenpolitiker bereits mit einem Auftritt seiner Band überrascht – mit ihm am Schlagzeug.

Dagmar Manzel (67), Schauspielerin, begreift das Älterwerden laut eigenem Bekunden als Geschenk. Noch einmal jünger sein wolle sie auf keinen Fall, vertraute Manzel der Katholischen Nachrichten-Agentur an. „Ewig jung sein, um Gottes willen, das wäre ein Albtraum! Ich finde es sehr schön zu altern.“ Mit 50 stand sie durch eine schwere Krankheit viel zu früh vor der Situation, in der unklar war, ob sie weiterleben würde, wie Manzel weiter sagte. „Ich hatte einen zwölfjährigen Sohn, eine 25-jährige Tochter, einen Mann, Familie. Es war schwierig, ich habe es geschafft, das alles ist jetzt 18 Jahre her.“ Natürlich gebe es Phasen, in denen man sich Sinnfragen stelle. Aber: „Es ist so schön, dass ich leben kann!“

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