MENSCHEN

von Redaktion

Rabea Rogge war die erste Deutsche im All. © Riedl/dpa

„Game of Thrones“-Star Emilia Clarke. © Crossick/dpa

„Game of Thrones“-Star Emilia Clarke hat offen darüber gesprochen, wie sie nach zwei lebensrettenden Gehirnoperationen für eine Weile ihren Lebensmut verloren hat. „Ich war einfach davon überzeugt, dass ich dem Tod entkommen war und dass ich eigentlich sterben sollte, und jeden Tag war das alles, woran ich denken konnte“, sagte die 39-Jährige, die vor einigen Jahren eine Gefäßerkrankung im Gehirn hatte, im Podcast „How To Fail with Elizabeth Day“. „Es war dieses Gefühl, als ob ich nicht hier sein sollte. Das wird kommen und mich holen.“ Nach ihrer zweiten Operation habe sie sich „emotional völlig verschlossen“, schilderte die Britin. „Es war das Gegenteil von: Ich habe überlebt, mir geht es großartig!“, sagte sie. Clarke spielte in der Fantasy-Saga „Game of Thrones“ von 2011 bis 2019 die Drachenkönigin Daenerys Targaryen.

Oscar-Preisträgerin Hilary Swank kommt wegen ihrer Zwillinge derzeit ins Philosophieren. „Ich finde es toll, ihnen dabei zuzusehen, wie sie die Welt entdecken, und mir wird immer wieder bewusst, dass sie noch keinerlei Vorwissen haben“, sagte die 51-Jährige, die vor drei Jahren Mutter wurde, dem US-Magazin „People“. Erwachsene hätten „aufgrund dessen, was wir gelernt haben, was wir gelesen haben oder was uns jemand beigebracht hat, bereits eine vorgefasste Meinung über alles, womit wir in Berührung kommen“, sagte Swank. Ihre drei Jahre alten Zwillinge hätten das hingegen nicht. „Und das bringt einen dazu, so viele Dinge zu hinterfragen.“

Ein Jahr nach ihrem Raumflug hat Deutschlands erste Astronautin Rabea Rogge (30) die Bedeutung von Zuversicht und Experimentierfreude betont. „Wir bauen keine Zukunft auf Zynismus auf, auch nicht auf Schwarz-Weiß-Denken, sondern auf mutigen Ideen und Tatendrang“, sagte Rogge. Ihr größtes Ziel sei, die Einsicht zu teilen, dass die Menschheit kreativ, neugierig und empathisch sein könne. „Das Einfachste ist: Experimentieren! Und keine Angst vor dem Scheitern haben.“ Rogge war am 1. April 2025 mit drei Crew-Mitgliedern ins All gestartet. Sie forschten rund vier Tage lang in der Schwerelosigkeit.

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