Italien gehört seit Jahren zu den Spitzenreitern bei der „Bandiera Blu“, der blauen Flagge. © Borgia/dpa
Rom – Pünktlich zur Urlaubssaison glänzt Italien erneut mit vielen ausgezeichneten Stränden: Mehr als 500 Küstenabschnitte dürfen 2026 die blaue Flagge hissen – ein internationales Gütesiegel der Umweltstiftung FEE. Die jährliche Auszeichnung steht für gute Wasserqualität, saubere Anlagen sowie einen verantwortungsvollen Umgang mit Abwasser und Müll.
Mit nun insgesamt 525 Stränden mit blauer Flagge steigt die Zahl im Vergleich zum Vorjahr (487). Das entspricht rund 11,6 Prozent aller weltweit ausgezeichneten Strände. Die blaue Flagge wird seit Mitte der 1980er-Jahre von der europäischen Umweltstiftung Foundation for Environmental Education (FEE) vergeben – nicht nur in Italien, sondern auch in anderen europäischen Ländern.
Offiziell werden ganze Küstengemeinden mit der blauen Flagge ausgezeichnet und nicht die einzelnen Strände. Dieses Jahr wurden 257 Küstengemeinden ausgezeichnet, in denen es 525 Strände gibt. Erneut gingen die meisten Auszeichnungen an die Region Ligurien im Nordwesten Italiens mit 35 Orten. Darunter sind zum Beispiel Sanremo, Camogli, Finale Ligure, Sestri Levante oder Lerici. Es folgen die südlichen Regionen Apulien (unter anderem Polignano a Mare, Monopoli, Vieste und Ugento) und Kalabrien (etwa Tropea, Diamante und Soverato) mit jeweils 27 Orten. In der Toskana erhielten unter anderem Forte dei Marmi, Viareggio oder Castiglione della Pescaia die blaue Flagge. Auf Sardinien unter anderem La Maddalena, Palau und San Teodoro mit dem berühmten Strand La Cinta und auf Sizilien Taormina, Menfi und Ragusa.