Spatzenarten auf dem Rückzug

von Redaktion

Haussperling-Sichtungen verringerten sich um neun Prozent

Haussperlinge baden in einer Vogeltränke. © Grubitzsch/dpa

Wetzlar – Für Vogelfreunde gibt es gute und schlechte Nachrichten zugleich: Während es etwa bei den Spatzen schlecht aussieht, sieht die Lage bei Finken erfreulicher aus, wie der Naturschutzbund Deutschland (Nabu) mitteilt. Grundlage ist die „Stunde der Gartenvögel“, bei der Menschen am zweiten Maiwochenende Vögel beobachten und melden sollten. Düster seien die Resultate für die Spatzenarten, so Vogelschutz-Experte Martin Rümmler vom Nabu.

„Der Haussperling liegt zwar nach wie vor auf Platz eins unserer Rangliste der am meisten gemeldeten Vögel, aber er hat einen Verlust von neun Prozent zum Vorjahr eingefahren.“ Beim Feldsperling liege der Verlust bei sechs Prozent. Die Sichtungen von Mauerseglern brachen um 25 Prozent ein. Die Zahl der Buchfinken stieg indes um 14 Prozent.

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