Rettungskräfte arbeiten an der Unfallstelle an dem belgischen Bahnübergang. © Marius Burgelman/dpa
König Frederik X. und Königin Mary. © Odgaard/dpa
Christian Ulmen mit Ex-Frau Fernandes. © People Picture
Im Fall der von der Schauspielerin Collien Fernandes erhobenen Vorwürfe gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen hat die Staatsanwaltschaft Potsdam ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Es gehe um den Vorwurf der Körperverletzung im Rahmen häuslicher Gewalt, sagte eine Sprecherin der Behörde am Dienstag. Zuvor hatten die „Potsdamer Neuesten Nachrichten“ berichtet. Konkret gehe es um mehrere Vorfälle, die sich in den Jahren 2022 und 2023 in Spanien ereignet haben sollen. Die Vorwürfe der „digitalen Gewalt“ würden weiterhin geprüft, sagte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft. Zuvor hatte der Fall bei der Staatsanwaltschaft Itzehoe gelegen. Ulmen selbst bestreitet die Anschuldigungen, es gilt die Unschuldsvermutung.
Erst die „Hurra!“-Rufe vom Volk, dann vermutlich der Besuch bei der Mama im Krankenhaus: So beging der dänische König Frederik X. seinen 58. Geburtstag. Der Vortag dürfte ihm dabei noch in den Knochen stecken: Beim Familienlauf Royal Run war der Monarch gleich in drei Städten angetreten. Am Mittag winkte der Monarch den Menschen aber getreu der Tradition vom Balkon des Kopenhagener Schlosses Amalienborg zu. Im vergangenen Jahr hatte auch Frederiks Mutter, Altkönigin Margrethe II. (86), mit auf dem Balkon gestanden. In diesem Jahr konnte sie den Ehrentag ihres Sohnes nicht mitfeiern, weil sie im Krankenhaus liegt.
Der norwegische Kronprinz Haakon hat sich besorgt über den Gesundheitszustand seiner an einer unheilbaren Lungenkrankheit leidenden Ehefrau Mette-Marit geäußert. „Die Kronprinzessin ist schwer krank, und ich finde, dass sich ihr Zustand in jüngster Zeit deutlich verschlechtert hat“, sagte Haakon gestern. Er mache sich „Sorgen um ihre Gesundheit“. Mette-Marit hatte 2018 bekannt gegeben, dass sie an einer seltenen Form von Lungenfibrose leidet, einer unheilbaren Krankheit. Diese führt zu Narbenbildung in der Lunge und damit zu Atemnot. Die 52-jährige Mette-Marit setze inzwischen im Alltag auf ein Sauerstoffgerät, das ihr etwas Erleichterung verschaffe. „Aber natürlich ist das keine vollkommen befriedigende Lösung.“ Mette-Marit muss sich vermutlich einer Lungentransplantation unterziehen.
Buggenhout – Bei einem Zusammenprall zwischen einem Schulbus und einem Zug sind in Belgien vier Menschen ums Leben gekommen. Bei dem Vorfall im flämischen Ort Buggenhout zwischen Brüssel und Antwerpen starben der 49 Jahre alte Busfahrer, zwei Jugendliche im Alter von 12 und 15 Jahren und eine 27-jährige Begleitperson, wie es in einer Pressekonferenz des Krisenteams und der Gemeinde hieß. Fünf weitere Kinder wurden zunächst schwer verletzt und in kritischem Zustand ins Krankenhaus gebracht, ihr Zustand sei derzeit stabil.
Den Angaben zufolge war die Schranke am Bahnübergang geschlossen und das rote Signal leuchtete. Wie genau es zu dem Unfall kam, müsse noch genauer untersucht werden. Wie der belgischer Sender VRT berichtet, war der Zug noch einen Kilometer vom Bahnhof in Buggenhout entfernt. „Der Zug war also bereits am Abbremsen. Der Zugführer betätigte noch die Notbremse, konnte den Zusammenstoß jedoch nicht verhindern.“ Bürgermeister Geert Hermans sagte auf der Pressekonferenz: „Wir vom Krisenteam und aus der örtlichen Gemeinde sind schockiert und zutiefst getroffen von dem, was geschehen ist.“ Den Angaben nach war der Bus gegen Viertel nach acht am Morgen auf dem Weg zur Schule mit sonderpädagogischer Ausrichtung. Hier würden Kinder und Jugendliche mit Verhaltens- und emotionalen Störungen sowie mit Autismus-Spektrum-Störungen unterrichtet.
Der belgische Premierminister Bart De Wever zeigte tiefe Trauer: „Ich bin zutiefst erschüttert über den schrecklichen Unfall in Buggenhout. Meine Gedanken sind bei den betroffenen Familien“, schrieb er auf X. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen schrieb: „Heute trauert Europa mit Belgien.“