Die Kaulitz-Brüder bekamen eine Abfuhr. © Riedl/dpa
Block mit ihrem Anwalt Ingo Bott. © Charisius/dpa
Im Block-Prozess hat eine mutmaßliche Entführerin aus Israel als Zeugin vor dem Landgericht Hamburg von Spitznamen berichtet, die ihr Team erfand. Die Mitarbeiter einer israelischen Sicherheitsfirma hätten Christina Block (53) intern „Ladybug“ (Marienkäfer) oder „Lady C“ genannt, sagte die 51-Jährige laut Übersetzung auf Nachfragen der Vorsitzenden Richterin. Die Zeugin hatte während ihrer Zeit in Hamburg den fiktiven Namen „Olga“ und wohnte im zur Block-Gruppe gehörenden Luxushotel Grand Elysée unter dem Alias-Namen „Doris White“. Sie soll nach Angaben der Staatsanwaltschaft an der Entführung des Jungen und des Mädchens in der Silvesternacht 2023/24 aus Dänemark beteiligt gewesen sein.
Bill und Tom Kaulitz haben sich enttäuscht über die öffentliche Absage von Angela Merkel auf eine Einladung in ihren Podcast gezeigt, sind der Altkanzlerin aber nicht böse. „Da haben wir so richtig mal einen Korb bekommen diese Woche“, sagte Tom Kaulitz in dem Podcast „Kaulitz Hills. Senf aus Hollywood“, in dem die beiden Musiker von Tokio Hotel die Woche Revue passieren lassen. Tom Kaulitz fragte seinen Zwillingsbruder, ob man immer noch Fan sein könne, „nachdem man so eine Backpfeife kriegt“. Bill Kaulitz antwortete: „Ich war heartbroken“.
Marius Borg Høiby (29), Sohn von Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit (52), sitzt seit Beginn seines Prozesses in einer Haftanstalt im Osloer Stadtteil Grønland ein. Wochenlang hatte er vor Gericht für seine Entlassung aus der Untersuchungshaft gekämpft – vergeblich. Jetzt verlässt er das Gefängnis trotzdem. Allerdings nicht in die Freiheit. Der Grund für den Ortswechsel ist ein bürokratisch-baulicher: Das Osloer Gefängnis wird im Juni geschlossen. Das Gebäude soll abgerissen werden, wie die norwegische Strafvollzugsbehörde auf ihrer Website mitteilt. Die 243 Gefangenen, die derzeit noch dort untergebracht sind, müssen deshalb verlegt werden – und zwar in Haftanstalten, die bis zu 130 Kilometer entfernt liegen. Zur Auswahl stehen das Gefängnis in Ilseng sowie die näher gelegene Anstalt in Romerike, rund 40 Kilometer von Oslo entfernt. Wohin Borg Høiby konkret kommt und wann er verlegt wird, ist laut „Se og Hør“ bislang nicht bekannt.