Modische Punktlandung

von Redaktion

Buttergelb, große Brillen und Polka Dots: Das sind die Sommertrends 2026

Bei den Herren werden die Hosen kürzer. © Prada

Stilikone: Diana trug Buttergelb schon in den 80ern.

Blickfang: Ballon-Schnitte in knalligen Farben sind angesagt. © Rich&Royal/dpa, imago, Hussein/Getty Images, Instagram

Polka Dots: Model Miranda Kerr trägt das Trendmuster.

München – Der Sommer rückt näher, die Tage werden länger und die Temperaturen steigen. Dicke Wollschichten verschwinden in den Schränken, stattdessen dominieren leichte Stoffe und bunte Farben wieder das Straßenbild. Wie jedes Jahr setzen sich einzelne Trends besonders deutlich durch und sind plötzlich überall zu sehen. Im vergangenen Sommer waren es zum Beispiel nautische Streifen und sanfte Pastelltöne – und auch für die kommende Saison zeichnen sich bereits Favoriten ab. Das sind die Sommertrends 2026.

Polka Dots sind zurück: Punkte und Pünktchen, so weit das Auge reicht. Das Retro-Muster Polka Dots dominierte Anfang des Jahres die Modewochen von Kopenhagen bis Mailand und ist definitiv einer der stärksten Sommer-Trends. Kein Wunder: Die Punkte sind besonders vielseitig einsetzbar. Model Miranda Kerr (Foto) trägt die klassische schwarz-weiße Variante, es gibt aber auch extravagantere Kombinationen für frische Akzente. Möglich wäre zum Beispiel ein Punktemuster mit einer buttergelben Basis. Oder ein rosafarbener Stoff mit schwarzen Punkten.

Retro-Töne: Modeikone Prinzessin Diana trug diesen Trend bereits in den 80ern: Buttergelb. Die Farbe feiert ein Comeback. Der sanftere Ton ist einfacher zu tragen und zu kombinieren als leuchtendes Gelb. Wer sich nicht von Kopf bis Fuß in Buttergelb hüllen will, kann mit Accessoires wie Seidentüchern experimentieren.

Bunte Ballon-Schnitte: Volumen gefragt: Ballon-Schnitte sind jetzt wieder häufiger zu sehen – und zwar nicht nur bei Hosen. Ballonärmel haben eine lange modische Geschichte. Schon im viktorianischen Zeitalter trugen Frauen in Großbritannien „Gigot-Ärmel“, wie sie damals genannt wurden. In den 1930er- und 1980er-Jahren feierte der Look ein Comeback. Damals wie heute setzt die Silhouette ein Statement. In Kombination mit kräftigen Farben entsteht ein Look, der sofort auffällt und eindeutig für gute Laune sorgt.

Große Gläser: Zuletzt dominierten schmale, ovale oder rechteckige Brillengestelle im 90er-Stil. Nun feiert jedoch die XXL-Sonnenbrille ein XXL-Comeback. Models wie Elsa Hosk (Foto) tragen die sogenannten Bug Eye Glasses. Der Name des Trends spielt auf die großen Augen von Insekten wie Fliegen an. Trotz des wenig schmeichelhaften Vergleichs, steht die Brille vielen Gesichtsformen.

Besonders viel Beinfreiheit: In der Herrenmode ist diesen Sommer viel Bein angesagt. Designer wie Prada (Foto) folgen dem Motto: Je kürzer die Hose, desto besser. Ob der Trendlook alltagstauglich ist? Fraglich. In der Stadt endet die Schmerzgrenze für die meisten wohl knapp oberhalb des Knies. Doch modisch Mutige können den Look an der Isar oder am Badesee ausprobieren. Am anderen Ende des Trendspektrums stehen in der Herrenmode lange, voluminöse Hosen, die von Weitem wie Röcke anmuten.

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