Offenbach – Der Frühling ist nach einer vorläufigen Auswertung des Deutschen Wetterdienstes (DWD) deutlich wärmer und sonniger gewesen als im Schnitt. „Die Sonne spendierte außergewöhnlich viele Stunden und ließ das Frühjahr vielerorts eher an südlichere Breiten erinnern“, schreibt der Wetterdienst in Offenbach. Im Schnitt lag die Temperatur in Deutschland im Frühjahr bei 9,9 Grad und damit etwa 2,2 Grad über dem Wert der international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990. „Damit dürfte das Frühjahr 2026 zu den zehn mildesten seit Beginn der Wetteraufzeichnungen 1881 zählen“, hieß es. Auch „einzelne Kälterückfälle Ende März und um die Eisheiligen“ hätten daran wenig geändert. Der höchste Wert steht laut DWD aber noch aus: An diesem Samstag werden im Oberrheingraben 34 Grad erwartet.