Vientiane – Die Freude in Laos kennt keine Grenzen: Die vier verbliebenen Goldsucher, die seit rund zehn Tagen in einer überfluteten Höhle eingeschlossen waren, sind frei. Sie hätten es am Samstagnachmittag (Ortszeit) aus eigener Kraft geschafft, den Ausgang zu erreichen, sagte der an der Rettungsmission beteiligte australische Höhlentaucher Josh Richards.
Damit sind nun alle fünf Goldsucher, die lebend in der Höhle entdeckt worden waren, in Sicherheit. Ein erster Mann war bereits am Freitagabend geborgen worden. Die Gruppe war am Mittwoch von Rettungsteams in einer Kammer hunderte Meter vom Eingang entdeckt worden.
Seither arbeiteten Spezialisten an Plänen für die komplizierte Bergung durch enge Tunnel und überflutete Passagen. Von zwei weiteren Männern, die sich an einem anderen Ort in der Höhle aufhielten, fehlt noch immer jede Spur.