Wieder mehr Ebola-Fälle

von Redaktion

Unsicherheit wegen hoher Dunkelziffer

Kinshasa/Kampala – Im Ostkongo und Uganda steigt die Zahl der Ebola-Fälle an. Ugandas Gesundheitsministerium meldete sechs neue Fälle und damit insgesamt 15 laborbestätigte Infektionen mit dem lebensbedrohlichen Virus seit Beginn des Ausbruchs in der benachbarten Demokratischen Republik Kongo. Bisher ist einer dieser Erkrankten verstorben. Im Osten der Demokratischen Republik Kongo melden Behörden mittlerweile 321 Fälle, die im Labor bestätigt wurden, darunter 48 Todesfälle. Aktuell gebe es 116 weitere Verdachtsfälle, bei denen Patienten sich mit typischen Symptomen gemeldet haben, aber noch nicht getestet wurden. Bis vor wenigen Tagen war die Zahl der Verdachtsfälle im Ostkongo noch mit fast 1200 angegeben worden. Einen echten Überblick über die Zahl der Infizierten gibt es allerdings nicht.

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