Auf der ISS gibt es ein Luftleck. © Nasa/dpa
Die Obduktion des Buckelwals am Strand. © Moorschlatt/dpa
Timmy: Kein Hinweis auf die Todesursache
Anholt – Nach der Obduktion des als Timmy bekannten Buckelwals steht eines fest: Timmy war ein Weibchen. Das zeigte die mehrstündige Untersuchung des Wals am Strand der dänischen Insel Anholt, die am späten Donnerstagabend beendet wurde. Die Todesursache blieb hingegen weiterhin unklar. Am Freitagmorgen waren alle Überreste des Tieres vom Strand in Container geräumt, berichtete die dänische Umweltbehörde. Jetzt steht auf der Urlaubsinsel, vor der der tote Wal vor rund drei Wochen angespült wurde, noch der letzte Schritt an: der Abtransport der Reste.
Wieder lebenslang für den Maskenmann
Nantes – Der als „Maskenmann“ bekannte deutsche Serientäter Martin N. ist in Frankreich wegen Mordes an einem zehn Jahre alten Jungen 2004 zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Der Angeklagte, der bis zuletzt seine Unschuld beteuert hatte, nahm das Urteil des Schwurgerichts am Donnerstag in Nantes regungslos auf. Das Gericht verurteilte ihn zudem zu einer anschließenden Sicherungsverwahrung und verbot ihm endgültig den Aufenthalt in Frankreich. Der 55-jährige N. aus Bremen war 2012 in Deutschland wegen der Ermordung von drei Jungen im Alter von acht, neun und 13 Jahren zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Die Strafe des französischen Gerichts werde künftig „berücksichtigt werden, falls es in Deutschland um eine Straferleichterung gehen sollte“, betonte die Staatsanwältin.
Luftlecks: Alarm auf der ISS – Droht Evakuierung?
Washington – Alarm in 400 Kilometern Höhe. Die Nasa hat die Besatzung der Internationalen Raumstation (ISS) angewiesen, sich in ihren angedockten Raumschiffen in Sicherheit zu bringen – Grund sind sich verschlimmernde Luftlecks im russischen Segment der Station. Die Nasa bestätigte den Vorfall und teilte mit, dass die Besatzung vorsorglich in sichere Bereiche der Raumstation gebracht wurde, während die Teams die Datenlage analysierten. Mbahnan arbeite weiterhin an einer „dauerhaften Lösung“. Die Astronauten sollen sich dennoch auf eine mögliche Evakuierung vorbereiten.