War Lufthansa-Panne menschliches Versagen?

von Redaktion

Die eingeknickte Lufthansa-Maschine. © Seeboth/dpa

Frankfurt/Main – Nach der Panne bei einem Dreamliner am Frankfurter Flughafen steht jetzt die Suche nach der Ursache im Mittelpunkt. Zwischenzeitlich wurde das betroffene Flugzeug zum Technik-Gelände geschleppt. Die Boeing 787-9 sei in der Nacht enttankt und angehoben worden, teilte die Lufthansa mit. „Nach dem Anheben wurde das Fahrwerk ausgefahren und das Flugzeug auf eigenen Rädern zum Technik-Gelände geschleppt.“ Nach Angaben von Fraport gab es am Freitag keine Auswirkungen auf den Flugbetrieb.

Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung habe die Untersuchung des Vorfalls bereits am Donnerstag aufgenommen, teilte Lufthansa mit. „Lufthansa unterstützt die Untersuchungen.“ Nach Abschluss der Untersuchungen soll die Boeing 787 demnach repariert werden. Der Luftfahrtexperte Heinrich Großbongardt sagte dem „Focus“, er vermute „menschliches Versagen“ und falsch gesteckte Sicherheitsstifte im Bugfahrwerk als Ursache.

Bei der Panne sind fünf Menschen verletzt worden. Darunter seien zwei Lufthansa-Mitarbeiter und drei Kollegen von Fremdfirmen, teilte die Lufthansa einen Tag nach der Panne mit dem Bugfahrwerk einer Boeing 787-9 mit. Die beiden Lufthansa-Mitarbeiter konnten das Krankenhaus bereits am Donnerstagabend wieder verlassen, hieß es.

Am Donnerstagmittag war nach Angaben der Lufthansa auf einer Parkposition unerwartet das Bugfahrwerk des Flugzeuges eingeklappt. Die Maschine sollte nach Los Angeles fliegen.

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