Nach der feierlichen Segnung des neuen Glockenturms der weltberühmten Sagrada Família in Barcelona am Mittwochabend hat Papst Leo XIV. seine Spanienreise auf den Kanarischen Inseln fortgesetzt. Am Donnerstag traf er auf Gran Canaria ein. Dort standen Begegnungen mit Migranten, Hilfsorganisationen sowie Vertretern der Kirche auf dem Programm. Leo gedachte bei seinem Besuch verstorbener Migranten, die bei dem Versuch starben, auf dem Seeweg die Inseln zu erreichen. Im Hafen von Arguineguín warf er einen Blumenkranz ins Wasser. Dort beklagte er zudem die „Gleichgültigkeit“ gegenüber dem Schicksal von Migranten.FOTOS: MARCOU, RELLADINI/AFP