Männer schlafen schlecht

von Redaktion

Klinikaufenthalte gehen aber zurück

Wiesbaden/Frankfurt – Die Anzahl der Menschen, die aufgrund von Schlafstörungen stationär im Krankenhaus behandelt wurden, ist über die Jahre deutlich gesunken. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts in Wiesbaden waren es 2024 rund 67.200 Patientinnen und Patienten, das sind 59 Prozent weniger als 20 Jahre zuvor. „Ein Grund für den Rückgang dürfte sein, dass Schlafstörungen zunehmend auch ambulant in Schlaflaboren oder zuhause behandelt werden können“, erklärten die Statistiker.

Den Angaben zufolge kommen Männer deutlich häufiger mit Schlafstörungen in eine Klinik: Im Jahr 2024 entfielen 68 Prozent der Behandlungsfälle auf Männer und 32 Prozent auf Frauen. Zum Vergleich: 20 Jahre war der Geschlechterunterschied sogar noch größer – mit 78 Prozent Männern und 22 Prozent Frauen.

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