IN KÜRZE

von Redaktion

Kein Deutsch, kein Eintritt – im Strandbad Halle/Saale. © Heiko Rebsch/dpa

Das „Hurricane“ ist ein Rock-Festival. © Hibbeler/dpa

Mann zieht Reisenden ins Gleisbett

Köln – Ein 22 Jahre alter Mann soll in Köln an einem Bahn-Haltepunkt einen Reisenden umklammert und versucht haben, ihn in Richtung Gleise zu ziehen. Beide seien dann zu Boden gefallen, berichtete die Bundespolizei. Umstehende Reisende hätten eingegriffen und die beiden getrennt. Vorher soll der 22-Jährige den Reisenden geschlagen haben. Dieser trug mehrere Hämatome und Schürfwunden davon.

Frau stirbt auf Hurricane-Festival

Scheeßel – Auf dem Hurricane-Festival im niedersächsischen Scheeßel ist eine 41 Jahre alte Besucherin gestorben. Die Frau litt nach bisherigen Erkenntnissen mutmaßlich an Vorerkrankungen und wurde am Samstagnachmittag im Beisein von Rettungskräften reanimiert, wie die Polizei mitteilte. Trotz der Wiederbelebungsmaßnahmen konnte sie nicht gerettet werden. Die Polizei ermittelt zur genauen Todesursache. Derzeit lägen keine Hinweise auf ein Fremdverschulden oder einen Zusammenhang mit dem Festival vor. Die Begleitpersonen der Frau erlitten einen Schock und wurden von Notfallseelsorgern unterstützt.

Einlass in Strandbad nur mit Deutschkenntnissen

Halle – Menschen ohne ausreichende Deutschkenntnisse werden in ein Strandbad in Halle (Sachsen-Anhalt) nicht mehr eingelassen. „Wir müssen uns sicher sein, dass die Besucherinnen und Besucher unsere Baderegeln verstehen, und so konsequent sein, um die Sicherheit der Badegäste gewährleisten zu können“, sagt der Geschäftsführer des Heidebades in Halle, Mathias Nobel. Es gehe vor allem darum, dass die Badegäste wüssten, wie sie sich am Wasser verhalten müssten. Für seine Entscheidung sei er auch kritisiert worden. „Wir bleiben da aber konsequent.“ Anlass, die Regel ins Leben zu rufen, sei ein Vorfall vom vergangenen Wochenende gewesen. Nobel, selber Rettungsschwimmer, musste ein Kleinkind aus dem Wasser retten, das in viel zu tiefem Wasser war.

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