In Halle gilt: kein Deutsch, kein Eintritt. © Rebsch/dpa
Ebola: Erster Fall in Frankreich nachgewiesen
Paris – In Frankreich ist eine erste Erkrankung im Zusammenhang mit dem Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo nachgewiesen worden. Ein Arzt der humanitären Hilfe, der aus dem zentralafrikanischen Land zurückkehrte, sei positiv getestet worden, hieß es vom französischen Gesundheitsministerium. Direkt nach seiner Ankunft sei der Mann in ein Krankenhaus gebracht und isoliert worden. Sein Zustand sei stabil.
Sechsjährige von Linienbus überfahren
Ravensburg – Ein sechsjähriges Mädchen ist bei einem Unfall mit einem Linienbus in Baden-Württemberg ums Leben gekommen. Das Kind war am Nachmittag auf einem Fahrrad in Kißlegg bei Ravensburg unterwegs. Als der Bus an dem Mädchen vorbeigefahren sei, sei es aus noch ungeklärter Ursache gestürzt und von dem Fahrzeug erfasst worden, teilte die Polizei mit. Für die Sechsjährige kam demnach jede Hilfe zu spät.
Strandbad soll Einlassregel kippen
Halle – Die Stadt Halle hat den Betreiber eines Strandbads aufgefordert, seine umstrittene Einlassregel zurückzunehmen. Dazu habe es ein Telefonat und ein entsprechendes Schreiben gegeben, teilte Stadtsprecher Drago Bock mit. Ziel sei, schnellstmöglich eine einvernehmliche Lösung zu erzielen. Wer nicht genug Deutsch spricht, wird seit Kurzem unter Umständen nicht in das Heidebad in der Stadt in Sachsen-Anhalt hineingelassen.
Keine Reisewarnung mehr für Dubai
Berlin – Das Auswärtige Amt rät nicht mehr von Reisen in die Vereinigten Arabischen Emirate ab – also etwa nach Dubai und Abu Dhabi. Auch für die Golfstaaten Oman, Bahrain und Katar hat das Ministerium am Dienstagabend seine Reisehinweise entsprechend geändert. Nach ersten Waffenruhe-Vereinbarungen seit Anfang Mai wurde noch „dringend“ von Reisen abgeraten.
Mette-Marits Sohn legt Berufung ein
Oslo – Der Sohn von Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit, Marius Borg Høiby (29), hat offiziell Berufung gegen das gegen ihn ergangene Gerichtsurteil eingelegt. Das bestätigte sein Verteidiger der Nachrichtenagentur NTB. Ein Gericht in Oslo hatte ihn vergangene Woche für 34 Straftaten zu vier Jahren Haft verurteilt. Wehren will sich Høiby gegen die Vergewaltigungsurteile.