IN KÜRZE

von Redaktion

Traurige Gewissheit nach dem Einsatz am Bodensee. © dpa

Schüler sollten „Puff für alle“ entwerfen

Kevelaer – Eine Unterrichtsaufgabe zur Gestaltung eines fiktiven Bordells im Fach Sexualerziehung an einem Gymnasium im niederrheinischen Kevelaer ist vom NRW-Schulministerium scharf kritisiert worden. Die Achtklässler sollten in Gruppenarbeit ein Bordell mit dem Titel „Der neue Puff für alle“ entwerfen. Sie sollten mit einem Business-Plan ein bestehendes Bordell modernisieren und ein „Freudenhaus der sexuellen Lebenslust“ entwerfen – mit inhaltlichem Angebot, Gestaltung der Räume, Werbung und Hinweise auf Preislisten. Sowohl die Eltern in dem Marienwallfahrtsort als auch das Ministerium empörten sich: „Die Thematik Sexualität bedarf in allen pädagogischen Zusammenhängen der besonders sensiblen Behandlung“, rügte das Schulministerium.

Tote Familie: 13 Jahre Haft für Hotelchef

Istanbul – Im Prozess nach dem Tod einer vierköpfigen Familie aus Hamburg, die im Türkeiurlaub mit Insektiziden vergiftet wurde, ist der Betreiber des Hotels zu 13 Jahren und 4 Monaten Haft verurteilt worden. Der Inhaber der Schädlingsbekämpfungsfirma bekam eine 18-jährige Haftstrafe, ebenso sein Sohn. Ein weiterer Mitarbeiter der Firma wurde zu 12 Jahren und 2 Monaten verurteilt. Als Grund nannte der Richter „bewusste fahrlässige Tötung“.

Sprung in den Bodensee: Zwei Leichen entdeckt

Immenstaad – Nach stundenlanger Suche sind die Leichen von zwei Männern im Bodensee gefunden worden. Taucher der Wasserschutzpolizei haben sie in der Nähe des Unglücksorts geborgen, wie die Polizei mitteilte. Die beiden Männer waren am Donnerstagnachmittag vor den Augen ihrer Frauen in den See gesprungen und verschwunden. Eine mehrstündige Suche nach den 71 und 76 Jahre alten Männern war zunächst erfolglos gewesen. Die beiden waren mit den Frauen auf einem Mietboot unterwegs, als sie rund 200 Meter vor dem Hafen Kirchberg bei Immenstaad ins Wasser sprangen.

Nasa will Satelliten retten

Majuro – Mit einer beispiellosen Rettungsmission will die US-Raumfahrtbehörde Nasa einen Forschungssatelliten vor dem Absturz bewahren. Dafür soll an diesem Samstag eine Art Schleppraumschiff mithilfe eines „Stargazer“-Flugzeugs und einer „Pegasus“-Rakete von einem Atoll der Marshallinseln im Südpazifik aus starten. Der Satellit untersucht gewaltige Energieausbrüche im All.

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