Australien zieht bei Social Media die Zügel an. © dpa
Neugeborenes aus Klinik entführt
Lüdenscheid – Eine junge Frau hat ein Neugeborenes aus einem Krankenhaus in Lüdenscheid mitgenommen. Die Polizei nahm am Sonntag eine 18-Jährige fest, die sich als Mitarbeiterin des Krankenhauses ausgegeben hatte, als sie das Neugeborene aus einem Patientenzimmer holte. Die Wohnung der Frau wurde durchsucht, sie soll der Polizei zuvor bereits mehrfach aufgefallen sein. Gegen sie wird nun wegen des Verdachts der Kindesentziehung und des Menschenraubes ermittelt. Der sieben Tage alte Säugling war am Samstag im Nebenraum eines Parkhauses gefunden worden, wie die Polizei mitteilte. Ein Rettungswagen brachte das Baby zurück in die Klinik.
Social-Media-Verbot: Geldstrafen verdoppelt
Canberra – Gut sechs Monate nach der Einführung des weltweit ersten Social-Media-Verbots für Kinder und Jugendliche will Australien Verstöße der Konzerne mit höheren Geldstrafen ahnden. Wie die Regierung am Samstag mitteilte, wird die Höchststrafe für systematische Verstöße auf 99 Millionen australische Dollar (59,9 Millionen Euro) verdoppelt. Die Internet-Aufsichtsbehörde soll zudem umfassendere Befugnisse erhalten. Sie gehe möglichen Verstößen durch Facebook, Instagram, Snapchat, Tiktok und Youtube „aktiv“ nach, erklärte die Regierung.
Elf Tote bei Absturz von Kleinflugzeug
Nancy – Beim Absturz eines zivilen Flugzeugs in Nordostfrankreich sind am Sonntag elf Menschen ums Leben gekommen. Wie Medien berichteten, handelte es sich um den Piloten sowie zwei Gruppen von jeweils fünf Fallschirmspringern. Das Flugzeug war vom Flugplatz Nancy-Essey gestartet. Es soll ein sogenannter „Tauf-Flug“ gewesen sein, bei dem sowohl Pflegekräfte als auch Instruktoren an Bord waren.
Gerüchte über Kinderhandel bei Vinted
Paris – Nach Gerüchten über Kinderhandel beim Secondhand-Onlinehändler Vinted hat die französische Justiz Ermittlungen zu den verdächtigen Angeboten eingeleitet. In Online-Netzwerken war in Videos und Beiträgen zuletzt der Verdacht geäußert worden, dass auf Vinted Kinder verkauft würden. Auslöser der Spekulationen waren Anzeigen für Spielsachen oder andere Artikel von geringem Wert, die zu extrem hohen Preisen angeboten wurden und zudem Alters- und Größenangaben enthielten, die denen kleiner Kinder entsprechen könnten.