IN KÜRZE

von Redaktion

Per Heli werden die Ausflügler ausgeflogen. © Raggl/dpa

Der Sucheinsatz auf dem Lago di Vico. © Scrobogna/dpa

Ehemann von Ministerin in See bei Rom vermisst

Rom – Der Ehemann von Italiens Familienministerin Eugenia Roccella wird nach einem Vorfall an dem See Lago di Vico nördlich von Rom vermisst. Der 84 Jahre alte Luigi Cavallari sei bereits am Samstag von einem kleinen Boot aus ins Wasser gesprungen und anschließend nicht wieder aufgetaucht, berichteten italienische Medien unter Berufung auf Rettungskräfte übereinstimmend. Seitdem läuft in dem See eine großangelegte Suchaktion nach dem Mann. Die genauen Umstände des Vorfalls sind noch unklar. Nach bisherigen Informationen war Cavallari zunächst nach seinem Sprung kurz wieder an der Wasseroberfläche zu sehen und soll über Unwohlsein geklagt haben. Das Boot trieb jedoch ab und konnte ihn offenbar nicht mehr erreichen, um ihn zu retten.

Muren in Tirol: Menschen werden ausgeflogen

Kaunertal – Nach mehreren Muren in einem Tiroler Gebirgstal hat das österreichische Bundesheer Evakuierungsflüge für rund 200 eingeschlossene Personen durchgeführt. Zwei Helikopter standen am Montag im Einsatz, um die Ausflugstouristen aus dem Kaunertal zu bringen, wie das Verteidigungsministerium mitteilte. Nach starken Regenfällen waren am Sonntag drei Muren auf die Kaunertaler Gletscherstraße abgegangen. Die Straße wurde von Geröll und Schlamm blockiert, wie die Behörden des Bundeslandes Tirol mitteilten.

Hantavirus-Ausbruch neigt sich dem Ende zu

Genf – Der Hantavirus-Ausbruch neigt sich nach Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) dem Ende zu. Das schrieb WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus auf der Plattform X. Die Lage bleibe stabil. Alle Kontaktpersonen der beiden Fälle, die in Südafrika identifiziert worden seien, hätten ihre Nachbeobachtungszeit abgeschlossen, ohne dass weitere Fälle gemeldet worden seien. Auch in Spanien und den Niederlanden seien die Quarantäne- und Nachbeobachtungszeiten abgeschlossen. 30 Kontaktpersonen würden noch nachbeobachtet, hieß es weiter. Die Gesamtzahl der Fälle liege weiter bei 13, darunter drei Todesfälle.

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