IN KÜRZE

von Redaktion

Arbeiter reinigen den Reflecting Pool. © Gomez/AFP

Trauer nach der Bluttat von Stade. © Frankenberg/dpa

Viele Spenden für Stade-Waisen

Stade – Nach der tödlichen Gewalttat in Stade bewegt das Schicksal zweier Kinder viele Menschen. Für die Drei- und Vierjährigen, deren Mutter (32) bei den Schüssen am Montag getötet wurde, kamen über die Plattform GoFundMe innerhalb kurzer Zeit bis Freitagmittag mehr als 620.000 Euro zusammen. Wenige Wochen zuvor hatten die beiden bereits ihren Vater verloren. Im Fall der Bluttat mit sechs Toten ermitteln die Behörden nun gegen zwei weitere Verdächtige. Wie die „Bild“ am Freitag berichtete, handelt es sich dabei um die Mutter des drei Monate alten Babys des mutmaßlichen Schützen und um die Patentante des Kindes. Der 45-jährige Vater des Babys war nach dem Verbrechen festgenommen worden, am Dienstag wurde gegen ihn Haftbefehl wegen sechsfachen Mordes erlassen.

Ex-Olympioniken drohen zehn Jahre Haft

Washington – Weil er ein auf Anweisung von Präsident Donald Trump renoviertes Wasserbecken in Washington beschädigt haben soll, drohen einem ehemaligen US-Olympiateilnehmer bis zu zehn Jahre Haft. Gegen David Hearn wurde am Donnerstag Anklage wegen Beschädigung von öffentlichem Eigentum erhoben, wie Staatsanwältin Jeanine Pirro mitteilte. Der 67-Jährige ist einer von mehreren Menschen, die wegen mutmaßlicher Beschädigung von Trumps Prestige-Projekt „Reflecting Pool“ festgenommen worden waren. Er weist die Vorwürfe zurück.

Côte d’Azur: Tausende flüchten vor Feuern

Sainte-Marie-la-Mer – Bei einem Flächenbrand nahe dem südfranzösischen Perpignan, der drei Campingplätze erfasst hat, sind sechs Menschen leicht verletzt worden. 13 Feuerwehrleute und Polizisten erlitten zudem leichte Rauchvergiftungen, wie die Behörden am Freitag mitteilten. Etwa 1700 Menschen mussten die Campingplätze verlassen, rund 1500 weitere ihre Betriebe in der Region. Das Feuer war im Hafenort Sainte-Marie-la-Mer ausgebrochen und hatte sich auf den Nachbarort Canet-en-Roussillon ausgebreitet. Insgesamt brannten 30 Hektar und 280 Camping-Bungalows ab.

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