IN KÜRZE

von Redaktion

Die Briten sitzen in Teheran wegen Spionage in Haft. © dpa

Heino will nicht in die rechte Ecke gestellt werden. © dpa

Frankfurt: Spezialkräfte vereiteln Auftragsmorde

Frankfurt – Spezialeinheiten haben in der Frankfurter Innenstadt mindestens einen mutmaßlichen Auftragsmord verhindert. Die Einsatzkräfte nahmen am vergangenen Freitag fünf Männer „vor einer möglichen Tatausführung“ fest. Zudem seien zwei scharfe Schusswaffen, 50 Schuss Munition, weitere tatrelevante Gegenstände sowie rund 300 Gramm Haschisch sichergestellt worden. Unter den festgenommenen Männern habe sich der mutmaßliche Schütze der geplanten Auftragsmorde befunden.

Britisches Paar im Iran seit Wochen im Hungerstreik

Teheran – Ein im Iran inhaftiertes britisches Paar ist Berichten zufolge seit Wochen im Hungerstreik. Das berichtete das Menschenrechtsnetzwerk HRAN am Dienstag. Beide hätten seit Beginn ihres Hungerstreiks vor fast zwei Monaten rund 15 Kilogramm Gewicht verloren. Im Februar wurde bekannt, dass die Eheleute zu zehn Jahren Haft verurteilt worden waren. Sie waren im vergangenen Jahr während einer Motorradreise wegen des Verdachts der Spionage festgenommen worden.

Tod von Zugbegleiter: 12 Jahre Haft gefordert

Zweibrücken – Im Prozess um den getöteten Zugbegleiter Serkan Çalar fordert die Staatsanwaltschaft zwölf Jahre Haft für den Angeklagten. Der 26-Jährige habe sich der Körperverletzung mit Todesfolge schuldig gemacht, sagte Staatsanwalt Christian Horras in seinem Plädoyer am Landgericht Zweibrücken. Die Tat sei „ein völlig sinnfreier Ausraster“ gewesen.

Nach AfD-Post: Heino will mindestens 30.000 Euro

Innsbruck – Eine Wahlwerbung mit Heino (87) hat für die AfD möglicherweise ein teures Nachspiel. Der Volksmusiker habe beim Landesgericht Innsbruck eine Klage wegen immateriellen Schadens über 30.000 Euro eingereicht, sagte sein Manager Helmut Werner am Dienstag. Grundsätzlich wehre sich Heino gegen die Vereinnahmung seiner Person für politische Zwecke. Die AfD-Wahlwerbung sei ein Nährboden dafür, dass Heino in die rechte politische Ecke gestellt werde, wo er nicht hingehöre.

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