Streik in Krankenhäusern im Kongo

Kongo – Ein Streik im Gesundheitswesen der Demokratischen Republik Kongo könnte die Ebola-Krise weiter verschärfen. Trotz der ernsten Lage kamen in mehreren besonders betroffenen Städten Krankenhausmitarbeiter nicht zur Arbeit. Sie fordern bessere Bezahlung und Arbeitsbedingungen. Das berichtet Stephen Mapesa, der stellvertretende Leiter des Gesundheitssystems in der Provinz Ituri, die das Zentrum des Ebola-Ausbruchs ist. Nach Regierungsangaben gibt es bislang 1.708 bestätigte Fälle und 580 Todesfälle. Ebola ist eine lebensbedrohliche Infektionskrankheit, die durch Kontakt mit Körperflüssigkeiten übertragen wird. Der aktuelle Ausbruch gilt als schwer einzudämmen, da es gegen den Erreger vom Typ Bundibugyo bislang weder einen Impfstoff noch eine Therapie gibt. Seit vergangener Woche werden zwei antivirale Behandlungsansätze klinisch getestet.DPA

Samstag, 11. Juli 2026
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