IN KÜRZE

von Redaktion

Der Wald von Fontainebleau steht in Flammen. © Desprez/EPA

Mutter ging bei Rot über Gleise

Heilbronn – Nach dem tödlichen Unfall an einem Bahnübergang westlich von Heilbronn geht die Polizei davon aus, dass die Frau bei Rot die Gleise überquert hat. Nach bisherigem Ermessen seien sowohl das akustische als auch das optische Signal intakt gewesen, sagte ein Polizeisprecher. Eine Schranke gibt es an der Stelle nicht. Die Mutter (26) hatte am Samstag mit einem Kinderwagen in Leingarten den Bahnübergang überquert und war von einem Zug erfasst worden. Den Kinderwagen hatte sie in der letzten Sekunde weggestoßen. Sie starb an der Unfallstelle, das zweijährige Kind blieb unverletzt.

Bei Paris brennt der Wald

Fontainebleau – Im bekannten Wald von Fontainebleau südlich von Paris kämpfen rund 400 Feuerwehrleute gegen einen massiven Brand. Das am späten Sonntagnachmittag am Rande einer Autobahn ausgebrochene Feuer habe bereits 800 Hektar Wald zerstört und dehne sich weiter aus, teilte die Feuerwehr mit. Gestern Morgen starteten zwei Löschflugzeuge zur Bekämpfung der Flammen. Der Brand könne absichtlich gelegt worden sein, sagte Frankreichs Innenminister Laurent Nuñez bei einem Besuch vor Ort. Der Wald von Fontainebleau, in dem sich das gleichnamige Schloss befindet, ist eines der größten zusammenhängenden Waldgebiete Westeuropas.

Hat Professor falsch abgerechnet?

Tübingen – Wegen des Verdachts auf Betrug und Urkundenfälschung ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen einen Professor der Universität Tübingen. „Durch den Beschuldigten sollen gegenüber der Universitätsverwaltung Auslagen abgerechnet worden sein, die tatsächlich aber nicht angefallen sein sollen“, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Tübingen. An der Universität seien falsche Abrechnungen im Zusammenhang mit Exkursionen aufgefallen, teilte ein Uni-Sprecher mit. „Die Universität hat daraufhin Anzeige gegen eine Person erstattet, die an der Universität beschäftigt ist.“ Aus Sicht der Universität liegen in mehreren Fällen falsche Abrechnungen vor, wie es hieß. Die Entschädigungen liefen. Zum jetzigen Zeitpunkt seien an mehr als 80 Personen Rückzahlungen vorgenommen worden, insgesamt gehe es dabei um eine fünfstellige Summe, sagte der Sprecher. Die genaue Anzahl werde sich aus den Überprüfungen ergeben.

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