IN KÜRZE

von Redaktion

An der Akropolis kam es zu der Attacke. © Gillieron/dpa

Die Mutter, die ihr Baby verhungern ließ. © Brandt/dpa

Baby verhungert: Lebenslange Haft

Itzehoe – Wegen des Hungertods ihres erst vier Monate alten Säuglings im schleswig-holsteinischen Brunsbüttel sind die Eltern zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Das Landgericht Itzehoe wertete die Vernachlässigung als Mord in Tateinheit mit schwerer Misshandlung von Schutzbefohlenen. Der Fall lasse einen „fassungslos zurück“, sagte der Vorsitzende Richter Johann Lohmann am Vormittag in seiner Urteilsbegründung. Die Kammer sah es als erwiesen an, dass die zum Tatzeitpunkt 24 Jahre alten Angeklagten im September 2025 das Baby in ihrer Wohnung in Brunsbüttel (Kreis Dithmarschen) so sehr vernachlässigten, dass es am 26. September starb. Die Obduktion ergab damals Tod durch Verhungern.

Swiss zieht Alk-Piloten vom Dienst ab

Genf – Zwei offenbar alkoholisierte Piloten sind vor einem Flug aus Genf bei der Lufthansa-Tochter Swiss aus dem Verkehr gezogen worden. Crew-Mitglieder hatten Stunden vor dem Flug im Mai Alarm geschlagen, wie die Fluggesellschaft auf Anfrage mitteilt. Sie informierten Vorgesetzte. Die Swiss habe die Piloten noch im Hotel vor der Abreise zum Flughafen aus dem Einsatz genommen und durch andere ersetzt, teilte Swiss mit. Die Hinweise der Crew-Mitglieder seien so konkret gewesen, dass die Airline an der Einsatzfähigkeit der beiden zweifelte.

Messerattacke an der Akropolis

Athen – Ein Mann hat nahe dem Eingang zur Touristenattraktion Akropolis in Athen mehrere Passanten mit einem Messer bedroht und anschließend ein Touristenpaar angegriffen und verletzt. Nach Berichten griechischer Medien wurde der mutmaßliche Täter festgenommen. Er soll ein der Polizei bekannter psychisch kranker 60 Jahre alter Mann sein, berichtete der griechische öffentlich-rechtliche Rundfunk unter Berufung auf Polizeikreise. Ein Rettungswagen brachte die Verletzten zur medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus. Der Mann wurde schwer am Bein verletzt, die Frau am Arm. Lebensgefahr bestand nicht.

Artikel 11 von 11