IN KÜRZE

von Redaktion

Viele stehen vor den Trümmern ihrer Existenz. © Cubi/dpa

Für das Mädchen kam jede Hilfe zu spät. © Mumia/dpa

Deutscher stirbt bei Tauchausflug in Italien

Tropea – Bei einem Tauchausflug vor der süditalienischen Küste ist ein deutscher Urlauber im Mittelmeer ums Leben gekommen. Der 61 Jahre alte Mann erlitt in den Gewässern vor der Stadt Tropea unter Wasser einen Schwächeanfall und verlor das Bewusstsein, wie die Rettungsdienste mitteilten. Er wurde an die Wasseroberfläche und dann auch an Land gebracht. Alle Hilfe kam jedoch zu spät. Der Deutsche hatte Urlaub in einer Ferienanlage der Gemeinde Simeri Mare gemacht. Von dort aus nahm er an einem der kommerziellen Tauchausflüge teil, die in Tropea beginnen.

Kleines Mädchen in Kitabus vergessen: tot

Lissabon – Auf dem Weg in den Kindergarten ist ein kleines Mädchen in Portugal auf tragische Weise ums Leben gekommen: Das eineinhalb Jahre alte Kind namens Sofia wurde von einer Frau, die es morgens in der Stadt Almada südlich von Lissabon in die Kita bringen sollte, im Inneren eines überhitzten Kleinbusses vergessen. Dass das Mädchen fehlte, wurde erst nach acht Stunden bemerkt, als die Mutter ihre kleine Tochter nachmittags abholen wollte. Bei den polizeilichen Ermittlungen soll insbesondere geklärt werden, wie die Betreuerin morgens übersehen konnte, dass das Mädchen noch im Bus war. Normalerweise wird in solchen Fällen stets auch noch einmal abgezählt.

Nach Beben: Schon 5400 Tote in Venezuela

Einen Monat nach den schweren Erdbeben in Venezuela rückt neben der Versorgung der Betroffenen zunehmend der Wiederaufbau zerstörter Infrastruktur in den Mittelpunkt. Die Zahl der bestätigten Todesopfer liegt nach Angaben des Präsidenten der venezolanischen Nationalversammlung, Jorge Rodríguez, nun bei 5398. Mehr als 16.740 Menschen wurden verletzt, wie Rodríguez am Freitag mitteilte. Die Vereinten Nationen gehen davon aus, dass 1,3 Millionen Menschen infolge der Erdbeben humanitäre Hilfe benötigen. Besonders dringend ist nach Einschätzung von Experten die Wiederherstellung der Wasserversorgung.

Artikel 3 von 8