Mehr als 3000 Ebola-Fälle im Kongo

von Redaktion

Kinshasa – Seit Ausbruch der Ebola-Epidemie in der Demokratischen Republik Kongo sind inzwischen mehr als 3000 Infektionen registriert worden. Von den 3075 bestätigten Erkrankten starben 1354, wie aus offiziellen Zahlen hervorgeht. Allein innerhalb von nur zehn Tagen kamen demnach rund 1000 Fälle hinzu. Der am 15. Mai ausgerufene Ausbruch betrifft inzwischen bereits fünf Provinzen im von jahrzehntelanger Gewalt geprägten Osten des zentralafrikanischen Landes.

Fast 90 Prozent der Fälle wurden nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in der nordöstlichen Provinz Ituri an der Grenze zu Uganda und dem Südsudan festgestellt. Die Behörden führen den starken Anstieg der Fallzahlen teilweise auf eine verbesserte Erkennung und mehr Tests zurück. Die Epidemie könnte nach Einschätzung von Fachleuten noch mehrere Monate andauern.

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