IN KÜRZE

von Redaktion

Posthumer Skandal: Mohammed Al-Fayed. © Dawson/dpa

Bei Athen ist die Gefahr nicht gebannt. © Varaklas/dpa

Hellas: Kampf gegen Flammen geht weiter

Athen – Die Wald- und Buschbrände westlich der griechischen Hauptstadt Athen sind noch nicht unter Kontrolle. Die Feuerwehr konzentriere sich auf zwei Fronten, berichteten griechische Medien. Die eine liegt im Gebiet der Ortschaft Agios Nektario im Kithairon-Gebirge, die andere nordwestlich der Stadt Megara mit gut 36.000 Einwohnern. Es windet zwar nicht mehr so stark wie am Wochenende, doch die Einsätze sind weiterhin gefährlich und die Waldbrandgefahr laut Zivilschutz sehr hoch. Am Sonntag waren bei der Kollision zweier Löschhubschrauber ein Pilot und ein Copilot ums Leben gekommen.

Ehec: Bub in Italien stirbt nach neun Jahren Koma

Trient – Nach neun Jahren im Koma ist ein Junge aus Italien im Alter von 13 Jahren gestorben. Der Junge aus dem Trentino war 2017 als Vierjähriger nach dem Verzehr eines mit Ehec-Erregern belasteten Rohmilchkäses schwer erkrankt und anschließend ins Wachkoma gefallen. „Unser Mattia hat uns verlassen“, zitierten Medien den Vater des Jungen. Für seine Familie begann vor neun Jahren ein langer Kampf zwischen Hoffnung, Pflege und Trauer. Mattias Vater Giovanni Battista Maestri widmete die vergangenen Jahre der Aufklärung über die Risiken von Rohmilchprodukten und setzte sich für strengere Warnhinweise auf Verpackungen ein.

Al-Fayed-Skandal: Frauen als Opfer anerkannt

London – Im Skandal um mutmaßlichen sexuellen Missbrauch durch den verstorbenen früheren Besitzer des Londoner Kaufhauses Harrods, Mohammed Al-Fayed, sind vier Klägerinnen als Opfer von Menschenhandel anerkannt worden. Die Anerkennung ihrer Fälle durch das britische Innenministerium sei zwischen Mai und Juli erfolgt, erklärte die von den Frauen gegründete Organisation No One Above am Montag. Dutzende Frauen werfen dem verstorbenen Harrods-Eigentümer Vergewaltigung, sexuelle Gewalt und sexuelle Ausbeutung vor. Öffentlich geworden waren die Vorwürfe gegen Mohammed Al-Fayed im September 2024 durch eine Dokumentation des Senders BBC.

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