In Venezuela werden noch immer Menschen vermisst. © AFP
Caracas – Mehr als fünf Wochen nach dem schweren Doppelerdbeben in Venezuela hat die Zahl der Todesopfer eine weitere Tausendermarke überschritten. Insgesamt sind offiziellen Angaben zufolge 6125 Menschen ums Leben gekommen, wie der Präsident der Nationalversammlung, Jorge Rodríguez, mitteilte. Die Beseitigung der Trümmer ist noch längst nicht beendet.
Laut Rodríguez, dem Bruder der Präsidentin Delcy Rodríguez, wurden bislang 346.000 Tonnen Trümmer weggeräumt. Dies entspricht rund 16,5 Prozent der vom Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) auf 2,1 Millionen Tonnen geschätzten Gesamtmenge, die durch die Erdbeben entstanden ist. Mehr als 800 Gebäude wurden beschädigt oder stürzten vollständig ein. Die Zahl der Toten wird voraussichtlich weiter steigen. Bis zu 29.500 Menschen sind noch vermisst.