Ärzte versorgen einen Ebola-Patienten. © Moses/dpa
Amanda Knox – der Engel mit den Eisaugen. © Kotto/dpa
Amanda Knox macht aus Mordfall Comedy
Edingburgh – Amanda Knox will ihre Erfahrungen rund um den aufsehenerregenden Mordfall Meredith Kercher in einer Comedy-Show verarbeiten – und sorgt damit bei der Familie des Opfers für Entsetzen. Die 39-Jährige tritt im August beim Edinburgh Fringe Festival in Schottland mit dem Programm „Amanda Knox: Cartwheel“ (auf Deutsch: Radschlag) auf und spricht dabei unter anderem über ihre Inhaftierung wegen des Mordes an der Britin. Der Mord an der 21-jährigen Meredith Kercher in der italienischen Stadt Perugia hatte 2007 weltweit für Schlagzeilen gesorgt. Schnell gerieten Knox – oft auch „Engel mit den Eisaugen“ genannt – und ihr damaliger Freund unter Verdacht.
BKA: Höherer Schaden durch falsche Polizisten
Wiesbaden – Schockanruf, Enkeltrick oder falsche Polizisten: Der Schaden aus solchen Delikten ist zuletzt deutlich gestiegen, wie das Bundeskriminalamt (BKA) unter Berufung auf die Polizeiliche Kriminalstatistik auf Anfrage mitteilt. Dies gilt vor allem für die Kategorie „Falscher Polizist“: Vergangenes Jahr betrug der Schaden den Angaben zufolge 49,5 Millionen Euro, im Vorjahr waren es 30,1 Millionen Euro. Die Zahl der erfassten Fälle stieg von 3946 auf 4646. Mithilfe des Enkeltricks beziehungsweise von Schockanrufen wurden nach BKA-Angaben 2025 rund 49,0 Millionen Euro erbeutet, im Vorjahr waren es rund 46,4 Millionen Euro.
Kampf gegen Ebola: Millionen von Trump
Washington – Die US-Regierung von Präsident Donald Trump stellt zusätzliche Millionenhilfe für die Bekämpfung der Ebola-Epidemie in Afrika in Aussicht. Weitere 242 Millionen US-Dollar (etwa 209 Millionen Euro) sollen für Sofortmaßnahmen, Vorsorge in der Region und humanitäre Hilfe im Kontext des Virus-Ausbruchs bereitgestellt werden, wie das US-Außenministerium mitteilte. Eigentlich steht die US-Regierung seit Trumps Amtsantritt im Januar 2025 eher für den Rückzug aus internationalen Programmen und gestrichene Hilfsmittel. Sie zog sich auch aus der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zurück.