IN KÜRZE

von Redaktion

Ein Feuerwehrmann beim Löschen in Hessen. © Arnold/dpa

Der Ätna legt den Flugverkehr lahm. © Enriquez/dpa

Ätna: Tausende Urlauber sitzen fest

Catania – Auf der italienischen Mittelmeerinsel Sizilien sitzen wegen des jüngsten Ausbruchs des Vulkans Ätna mitten in der Hauptreisezeit mehrere tausend Urlauber fest. Infolge der Aschewolken können auf dem größten Flughafen der Insel im nahe gelegenen Catania deutlich weniger Flugzeuge starten und landen. Am Morgen konnte nur eine einzige Maschine für einen Inlandsflug abheben. Alle Landungen wurden vorsorglich bis 19 Uhr ausgesetzt. Um die 30.000 Menschen sollen betroffen sein. Europas aktivster Vulkan stößt bereits seit Freitag große Mengen Asche und glühende Gesteinsbrocken aus. Aus zwei Schloten in 2360 Metern und 2750 Metern Höhe dringen dicke Lavaströme nach draußen.

Rom: Deutscher springt in Brunnen – Geldstrafe

Rom – Bei Temperaturen nahe der 40 Grad hat ein deutscher Urlauber in einem von Roms historischen Brunnen Abkühlung gesucht – was ihn nun teuer zu stehen kommt. Der 42 Jahre alte Mann wurde von der Polizei aus dem Najaden-Brunnen auf der Piazza della Repubblica geholt, einem zentralen Platz unweit des Hauptbahnhofs. Gegen ihn wurden 450 Euro Geldstrafe sowie ein Platzverbot verhängt. In der italienischen Hauptstadt kommt es häufiger vor, dass Touristen – und manchmal auch Einheimische – in einen der vielen Brunnen steigen. Besonders beliebt für solche Taten ist der Trevibrunnen.

Wegen Brand: Hessen durften nicht duschen

Rodenbach – Wegen eines großen Waldbrandes bei Rodenbach in Südosthessen und des hohen Wasserbedarfs hat ein Wasserversorger im Main-Kinzig-Kreis die örtliche Bevölkerung zum Wassersparen aufgerufen. Die Wasserreserven würden für die Brandbekämpfung benötigt, heißt es in einer Warnmeldung des Landkreises. „Bitte verzichten Sie möglichst auf Duschen, Baden, das Bewässern von Gärten sowie wasserintensive Tätigkeiten.“ Der Verbrauch solle auf „das absolut Notwendigste“ reduziert werden. Am Dienstagnachmittag hat der Main-Kinzig-Kreis seine Warnmeldung wieder aufgehoben.

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