Nairobi, Kinshasa – Mehr als 2000 Menschen sind seit Beginn des Ebola-Ausbruchs im Ostkongo nachweislich an der Infektionskrankheit gestorben. Das geht aus den jüngsten veröffentlichten Zahlen des Nationalen Instituts für öffentliche Gesundheit hervor. Laut den in der Nacht zu Dienstag bekannt gegebenen Daten starben bislang 2011 Erkrankte an Ebola. Bei keinem bisherigen Ausbruch verbreitete sich das Virus schneller. Impfstoffe werden aktuell getestet. Die Zahl der bestätigten Infektionen bezifferte das Institut auf 4381. Den Angaben zufolge sind 869 Infizierte wieder genesen. „Das Bundibugyo-Virus ist uns weiterhin einen Schritt voraus“, sagte Dr. Mohamed Janabi, WHO-Regionaldirektor für Afrika, nach einem Besuch zu Wochenbeginn im Krisengebiet. Laut Janabi sollen nun spezialisierte Einrichtungen auch in kleineren Orten aufgebaut werden.