„Playboy“-Chef zeigte Epstein an

von Redaktion

FBI soll auf Meldungen von Hugh Hefner nicht reagiert haben

Beverly Hills – Enthüllung in einer neuen Klage gegen die US-Bundespolizei: Danach soll ausgerechnet „Playboy“-Gründer Hugh Hefner 2005 versucht haben, Jeffrey Epsteins sexuellen Missbrauch von jungen Frauen und Teenie-Girls zu stoppen. Hefner soll gleich mehrmals Anzeige gegen den pädophilen Millionär beim FBI erhoben haben – nachdem er von einem seiner Playmates erfahren hatte, dass diese vom Finanzier vergewaltigt und als Sexsklavin gehandelt worden sei.

Laut der Klageschrift von 32 Epstein-Opfern gegen die US-Regierung habe sich Audra Lynn Christiansen – „Miss October 2003“ – Hefner anvertraut. Sie erzählte ihm, dass sie von Epstein nicht nur sexuell missbraucht, sondern auch an einen seiner wohlhabenden Freunde vermittelt worden sei: den chinesischen Casino-Milliardär Stanley Ho. Christiansen bat Hefner, bei der Bundespolizei anzurufen.

Die Enthüllungen sind Teil einer im Mai beim US-Bezirksgericht Florida eingereichten Klageschrift. Darin werfen Epstein-Opfer dem FBI vor, nicht auf Meldungen über seinen sexuellen Missbrauch, die bereits 1996 eingegangen seien, reagiert zu haben. Das FBI erklärte, es sei nicht verpflichtet, jede Beschwerde zu untersuchen.ENTERPRESS

Artikel 4 von 9