IN KÜRZE

von Redaktion

Bäume stürzten in Honolulu auf Autos. © AFP

Drogenmilieu: Drei Tote bei Schießerei

Isla Cristina – Bei einem mutmaßlichen Racheakt im Drogenmilieu sind im Südwesten Spaniens drei Menschen erschossen worden. Bei den Todesopfern handelt es sich um eine Frau (39) im achten Schwangerschaftsmonat, um eine 62-jährige Frau sowie um einen 16-Jährigen, wie die Behörden der Region Andalusien mitteilten. Das ungeborene Kind überlebte die Tat ebenfalls nicht. Außerdem seien zwei weitere Personen verletzt worden, hieß es. Die Tat ereignete sich in der 21.000-Einwohner-Gemeinde Isla Cristina in der andalusischen Provinz Huelva. Zwei maskierte Täter näherten sich demnach am späten Sonntagabend den Opfern auf einem Motorrad und gaben zahlreiche Schüsse ab.

Hurrican zerstört Häuser auf Hawaii

Honolulu – Hurrikan „Lala“ hat auf Hawaiis größter Insel zahlreiche Gebäude zerstört, Straßen überflutet und Bäume umgerissen. „Wir haben auf Big Island mehr als 100 Wohnhäuser verloren“, sagte Gouverneur Josh Green am Sonntag (Ortszeit) in einem Video auf Instagram. Die größte Insel des Pazifik-Archipels trägt selbst den Namen Hawaii und wird auch Big Island genannt. „Lala“ hatte Big Island mit seinen rund 200.000 Einwohnern nicht direkt getroffen, sondern war am Samstagabend als Hurrikan der Kategorie 1 von 5 südlich an der Insel vorbeigezogen. Dann schwächte er sich zum Tropensturm ab und zog nach Westen von der Inselkette weg.

Marodes Stromnetz Schuld an Bränden

Athen – Das teils veraltete Stromnetz soll einem Medienbericht zufolge für rund drei Viertel der bislang in diesem Jahr verbrannten Fläche in Griechenland verantwortlich sein. Das berichtet die Tageszeitung „Kathimerini“ unter Berufung auf vorläufige Daten der griechischen Feuerwehr zur Ermittlung von Brandursachen. Sowohl die großen Waldbrände Ende Juli auf Kreta als auch die verheerenden Brände westlich von Athen Anfang August wurden demnach mit dem Stromnetz in Verbindung gebracht. Auslöser können zum Beispiel Funkenschläge durch Materialschäden oder Verschleiß sein, die trockenes Gebüsch entzünden. „Das Netz braucht Wartung, so wie ein Auto zur Inspektion muss“, zitiert die Zeitung einen Techniker. „Wenn das Notwendige nicht gemacht wird, kann es zwar weiterlaufen – aber man weiß nicht, wie lange und wie sicher.“

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