Harvard-Studie: Taylor Swift als Verkehrsrisiko?

von Redaktion

Boston – Sorgen Taylor Swift, Drake und andere Stars indirekt für mehr Verkehrsunfälle, wenn sie neue Alben veröffentlichen? Die These wirkt auf den ersten Blick skurril – wird aber von Forschern unter anderem von der Harvard Medical School in Boston für möglich gehalten. Das Team um Vishal R. Patel stellte fest, dass in den USA an Veröffentlichungstagen von Alben populärer Musikstars mehr Menschen bei Autounfällen ums Leben kommen.

Es könne also einen Zusammenhang zwischen Musik-Streaming per Smartphone, Ablenkung beim Fahren und der Zahl der Verkehrstoten geben, heißt es im Fachjournal „Jama Network Open“. Ein direkter kausaler Zusammenhang könne allerdings nicht nachgewiesen werden.

So starben zwischen 2017 und 2022 bei Verkehrsunfällen in den USA 233.809 Menschen. Die bereinigte Zahl der Verkehrstoten war an Tagen, an denen wichtige Alben erschienen, rund 15 Prozent höher als in den zehn Tagen davor und danach. So lag sie an den Veröffentlichungstagen bei rund 139 und an den anderen bei rund 121. Das Musik-Streaming generell nahm an den Veröffentlichungstagen um etwa 43 Prozent zu. Die Forscher werteten Zahlen aus dem nationalen Unfallregister und setzten sie mit Abrufzahlen von Spotify in Beziehung.

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