Hamburg – Im Hamburger Prozess um die Entführung der Block-Kinder haben mehrere Verteidiger ihre Verärgerung darüber geäußert, dass Teile eines nicht öffentlichen Gutachtens in die Öffentlichkeit gelangt seien. Seine Mandantin sei erschüttert, sagte Ingo Bott, Anwalt der angeklagten Unternehmerin Christina Block.
„Mir gefällt das auch nicht“, sagte die Vorsitzende Richterin Isabel Hildebrandt. Sie habe aber keinen Einfluss darauf, ob jemand etwas weitergebe, und sei nicht der „Wachhund“ oder „Babysitter“ für die Prozessbeteiligten. Verteidiger David Rieks, der Blocks Lebensgefährten Gerhard Delling vertritt, merkte an, die Staatsanwaltschaft könne aber etwas dagegen unternehmen.
In Abwesenheit der Zuschauer hatte die Sachverständige Mareike Schüler-Springorum die Folgen der Entführung in der Silvesternacht 2023/2024 für die Kinder beschrieben.