Der 100-Millionen-Dollar-Club

von Redaktion

Spiderman Tom Holland & Co.: Wer in Hollywood am meisten abkassiert

Top-Verdienerin Sandra Bullock. © Agostin/dpa

Sam Worthington: Reich mit „Avatar“. © LILO/dpa

Keanu Reeves: Erfolg mit „Matrix“. © imago

Will Smith in „Men in Black“. © Columbia

Ganz vorn dabei: Tom Cruise. © Pezzali/dpa

Bruce Willis war der erste 100-Mio-Mann. © IFTN

Der Film hat sich für ihn gelohnt: Tom Holland kommt zur Premiere von „Spider-Man: Brand New Day“. © Pezzali/dpa

Los Angeles – Selbst für einen Superhelden ist das eine Super-Gage. Laut Insidern wird Tom Holland für seine Hauptrolle in „Spider-Man: Brand New Day“ mehr als 100 Millionen Dollar kassieren. Laut einem Branchen-Insider, der mit Hollands Vertrag vertraut ist, hat der Schauspieler eine Grundgage von 20 Millionen Dollar bekommen – 10 Millionen Dollar mehr als für seinen letzten Auftritt als Actionheld. Durch zusätzliche erfolgsabhängige Bonuszahlungen soll sich seine Gage laut „TheWrap“ auf mehr als 100 Millionen Dollar erhöhen. Hinzu kommt, dass Hollands Beteiligung am Erfolg des Films nach oben nicht begrenzt ist. Es gibt also keine Obergrenze dafür, wie viel der Schauspieler am Ende tatsächlich verdienen könnte. Für den Schauspieler ist das ein gewaltiger Gehaltssprung. Für seinen ersten Auftritt als Spider-Man in „Captain America: Civil War“ im Jahr 2016 erhielt Holland gerade einmal 250.000 Dollar.

Mit seinem Mega-Gehalt steigt der 30-Jährige in die absolut elitäre Klasse von Hollywoods A-Listern auf. Hier die weiteren Stars, die bisher mehr als 100 Millionen Dollar an Gage eingesackt haben:

Bruce Willis war der erste Schauspieler überhaupt, der 1999 die magische 100-Millionen-Dollar-Schwelle überschritt. Für „The Sixth Sense“ hatte er zunächst eine vergleichsweise niedrige Grundgage von etwa 14 Millionen Dollar akzeptiert. Dafür sicherte er sich eine außergewöhnlich hohe Beteiligung am Einspielergebnis. Als der Film zum Überraschungshit wurde, explodierte seine Vergütung.

Tom Cruise kann sich damit brüsten, gleich dreimal über 100 Millionen Dollar als Gage bekommen zu haben. Das erste Mal 2000 für „Mission: Impossible II“, dann 2005 für „War of the Worlds“ und zuletzt 2022 für „Top Gun: Maverick“. Bei allen hatte sich der Weltstar eine lukrative Gewinnbeteiligung gesichert und bei seiner Grundgage Abstriche gemacht.

Will Smith war in den ersten beiden Teilen von „Men in Black“ weit von der dreistelligen Millionen-Gage entfernt. Für Teil 3 bekam der 57-Jährige dann zwar „nur“ 20 Millionen Dollar Salär im Voraus, dafür soll er geschätzte 13 Prozent des weltweiten Einspielergebnisses von 624 Millionen Dollar eingesackt haben. Sam Worthington gelang mit dem ersten „Avatar“-Film der große Durchbruch. Für „Avatar: The Way of Water“ kehrte er als Jake Sully zurück. Da der Film weltweit 2,3 Milliarden Dollar einspielte, profitierte der 50-Jährige kräftig: Dank einer Beteiligung an den Kinoeinnahmen bekam er 110 Millionen Dollar ausgezahlt.

Keanu Reeves bekam 2003 eine einzige Gage für die „Matrix“-Fortsetzungen „Reloaded“ und „Revolutions“, die zusammen gedreht wurden. Am Ende flossen bei dem heute 61-Jährigen dann 156 Millionen Dollar auf das Konto.

Der 100-Millionen-Dollar-Club ist übrigens wie so vieles fast reine Männersache. Die einzige, die diese Marke bisher möglichweise knackte, war Sandra Bullock. Sie bekam für ihre Rolle in „Gravity“ (2013) zunächst rund 20 Millionen Dollar Grundgage plus eine lukrative Beteiligung an den Kinoeinnahmen. Branchenberechnungen kamen letztlich auf bis zu 100 Millionen Dollar Gesamtverdienst aus dem Film – inklusive späterer Einnahmen aus Verwertung, DVD, Streaming/TV. Eine genaue Zahl ist nicht bekannt.

Auf Platz zwei bei den Frauen landet Margot Robbie. Allerdings liegt sie bei ihren Gesamteinnahmen bei knapp der Hälfte: rund 50 Millionen Dollar.CHRISTIAN THIELE

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