Harry und Meghan kommen nach England. © Milligan/dpa
London – Sechs Jahre nach ihrem Abschied aus dem Königshaus kommen Harry und Meghan zurück nach Großbritannien – und die Briten sind darüber offenbar nicht gerade aus dem Häuschen. In einer aktuellen YouGov-Umfrage sagten nur 21 Prozent der Befragten, sie würden die Rückkehr des Herzogs und der Herzogin von Sussex begrüßen. 33 Prozent lehnen sie ab. Der Rest ist unentschieden oder hat keine Meinung dazu. Viel deutlicher fällt die Reaktion in Teilen der britischen Boulevardpresse aus.
Die „Sun“ fragte ihre Leser, was sie von der überraschenden Rückkehr halten. Das Urteil fiel dort besonders hart aus: Viele bezeichneten den Schritt als „publicity stunt“, also als reine PR-Aktion des Paares. Einige unterstellen dem Paar, wieder stärker ins Rampenlicht rücken und von der Aufmerksamkeit rund um die Königsfamilie profitieren zu wollen.
Harrys Entscheidung, mit seiner Familie aus den USA nach Großbritannien zurückzukehren, soll im Königshaus für Überraschung gesorgt haben. „In der Königsfamilie hat niemand damit gerechnet“, sagte ein Palastmitarbeiter zu „Bild“. Ein Bericht der australischen Nachrichtenseite „news.com. au“ wirft seit gestern etwas Licht auf einen der möglichen Beweggründe. Demnach soll Meghan ein Schauspielangebot in Großbritannien erhalten haben. Eine Quelle aus dem Umfeld des Paares widersprach dem Bericht auf Anfrage ausdrücklich nicht. Worum es sich bei dem Projekt genau handelt und was für eine Rolle Meghan in Großbritannien übernehmen soll, war zunächst aber nicht bekannt.
Und noch eine Schlappe kassierte Harry am Freitag. Er, Popstar Elton John (79) und weitere Mitstreiter müssen für den verlorenen Zivilprozess gegen den Verlag der Boulevardzeitung „Daily Mail“ eine millionenschwere Rechnung begleichen. Wie das zuständige Gericht in London entschied, belaufen sich die zu erstattenden Kosten der Gegenseite vorläufig auf umgerechnet etwa 11 Millionen Euro (9,5 Millionen Pfund).