Stralsund – Rund vier Monate nach der Bergung des vor der Ostseeküste gestrandeten Buckelwals „Timmy“ erfahren Wissenschaftler und Beschäftigte des Deutschen Meeresmuseums in Stralsund nach eigener Aussage immer noch Anfeindungen und Drohungen. „Seit etwa Mitte März sind wir bis heute einem Shitstorm ausgesetzt“, sagte eine Sprecherin des Museums der Deutschen Presse-Agentur. Zahlreiche Beiträge richteten sich dabei gegen die wissenschaftlichen Experten sowie gegen die einzelnen Häuser des Museums.
Nachdem sich Mitte März ein reichweitenstarker Influencer in das Thema rund um den Buckelwal eingeschaltet und der Wissenschaft und den NGOs immer wieder die Expertise abgesprochen habe, „begannen die Hasskommentare, Anfeindungen und Drohungen auf Social Media, in Mails und Telefonaten, die sich bis heute fortsetzen“, sagte die Sprecherin.