Frankfurt – Zwei Beschäftigte am Frankfurter Flughafen sind an den Folgen einer Malaria-Erkrankung gestorben. Der erste Todesfall ereignete sich schon Anfang Juli, wie das Gesundheitsamt der Stadt Frankfurt mitteilte. Die Ursache sei jedoch erst nach dem Tod des Patienten festgestellt worden.
Der zweite Todesfall war im August und wurde heute vom Flughafenbetreiber Fraport bekanntgegeben. Ursache der Infektionen sollen Mücken aus einem Malariagebiet sein, die mutmaßlich mit dem Flugzeug nach Deutschland kamen.
Das Frankfurter Gesundheitsamt teilte mit, dass insgesamt sechs Beschäftigte betroffen waren, die sich im Rahmen ihrer Arbeit mit Malaria tropica angesteckt hatten – der gefährlichsten Variante der Krankheit. Den anderen vier Infizierten geht es nach Angaben der Behörde mittlerweile wieder gut, alle seien behandelt worden.
Nach Fraport-Angaben wurden Mückenfallen aufgestellt und auch Mücken gefangen. Diese würden nun in einem Labor untersucht. Der Leiter des Gesundheitsamtes Frankfurt, Peter Tinnemann sagte: „Die Wahrscheinlichkeit, dass sich das von Mensch zu Mensch ausweitet, ist nicht gegeben.“