Jens Spahn zeigt Ski Aggu an

von Redaktion

Politiker geht rechtlich gegen Drogen-Vorwürfe des Rappers vor

Berlin – CDU-Politiker Jens Spahn geht rechtlich gegen ein Video mit dem Rapper Ski Aggu vor. Die Inhalte des Videos seien komplett erfunden und erlogen, teilte Spahns Büro am Donnerstag mit. Ski Aggu hatte Spahn in dem Video mit Drogenkonsum in Verbindung gebracht – der Berliner Rapper sagt, es habe sich bei seinen Aussagen um reine Satire gehandelt. Spahns Büro teilte weiter mit: „Die Ersteller des Videos wurden anwaltlich abgemahnt, das Video wurde zwischenzeitlich gelöscht.“ Eine Strafanzeige werde gestellt.

Anlass ist ein Ausschnitt aus einem bereits vor rund zwei Wochen veröffentlichten Livestream auf der Plattform Twitch. Dort können Nutzer Inhalte in Echtzeit übertragen, Zuschauer können in Chats den Stream kommentieren. Der Rapper war zu Gast in dem Format „Almani Show“, das in einem Berliner U-Bahnhof aufgezeichnet worden war.

In dem Video stellt Ski Aggu einen Zusammenhang zwischen Spahn und Drogenkonsum her. Kurz danach räumt er ein, dass die Aussagen rausgeschnitten werden sollen, wenn das Video veröffentlicht werde. Das ist aber bei einem Livestream nicht möglich.

Ski Aggus Management erklärte: „Bei der im Stream erzählten Geschichte handelte es sich um eine vollständig erfundene und überspitzte satirische Erzählung und ausdrücklich nicht um einen Tatsachenbericht.“ Der satirische Charakter sei kenntlich gemacht worden.

Am Donnerstag wurde ebenfalls bekannt, dass Jens Spahn im Bundestag bleibt und nun Mitglied des Haushaltsausschusses werden soll.

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