Menschen in den Trümmern einer Schule. © dpa
Bukavu – Bei einem Feuer in der ostkongolesischen Stadt Bukavu sind nach Behördenangaben mindestens 26 Schülerinnen und Schüler ums Leben gekommen. Das ganze Ausmaß der Brandkatastrophe ist noch nicht abzuschätzen.
„Wir glauben, dass es mehr als 15 Tote gibt“, sagte der Gouverneur der Provinz Süd-Kivu, deren Hauptstadt Bukavu ist, zunächst. Später sprach er von 26 toten Kindern. Insgesamt 29 Menschen wurden den Angaben zufolge verletzt, acht von ihnen schwer.
Die Ursache des Feuers, das zwei Grundschulen und etwa 300 Wohnhäuser zerstörte, war zunächst unklar. Das Gebiet des Brandes war dicht bebaut. Bilder vom Unglücksort zeigten völlig zerstörte Wellblechhütten, auch Holz wurde nach Angaben von Anwohnern als Baumaterial verwendet. Die Kinder erstickten oder kamen bei einer Massenflucht ums Leben.