IN KÜRZE
Kleine Kinder laufen mehr als gedacht. © Kneffel/dpa
Vorschulkinder laufen 18.000 Schritte am Tag
Berlin – Kleine Kinder sind deutlich bewegungsaktiver, als viele Erwachsene vermuten: Circa 18.000 Schritte am Tag sind im Alter von drei bis vier Jahren typisch. Das geht aus einer internationalen Studie mit mehr als 3500 Kindern in 44 Ländern hervor, die im Fachmagazin „Lancet Child Adolescent Health“ erschienen ist. Die Daten wurden zwischen 2018 und 2025 mit Bewegungssensoren erhoben, die für mindestens drei Tage von den Drei- und Vierjährigen an der Hüfte getragen wurden. Der sogenannte gewichtete Median lag bei 18.542 Schritten täglich. Das bedeutet: Die Hälfte der Kinder kam auf mehr, die andere Hälfte auf weniger Schritte. Dreijährige erreichten im Schnitt etwa 17.500 Schritte, Vierjährige knapp 19.000.
Übernahme von Warner durch Paramount gebilligt
Los Angeles – Grünes Licht für die Übernahme des Film- und Medienkonzerns Warner Bros. Discovery (WBD) durch den Konkurrenten Paramount Skydance: Die kalifornische Richterin Araceli Martinez-Olguin billigte am Mittwoch den Vergleich, den Paramount mit Kalifornien und elf weiteren US-Bundesstaaten geschlossen hatte. Die US-Regierung hatte die Übernahme bereits im Juni ohne Auflagen genehmigt. Der Zusammenschluss werde „voraussichtlich nicht zu einer Beeinträchtigung des Wettbewerbs und der amerikanischen Verbraucher“ führen, erklärte das Justizministerium. Paramount und Warner Bros. hatten die Vereinbarung Ende Februar unterzeichnet, nachdem sich der Streamingdienst Netflix aus der Übernahmeschlacht zurückgezogen hatte.
Schülerproteste in Frankreich weiten sich aus
Paris – Die Schülerproteste in Frankreich haben sich ausgeweitet und sind erneut teils in Gewalt eskaliert. Nach Angaben von Innenminister Laurent Nuñez waren am Mittwoch 356 Schulen betroffen, nach 338 am Vortag. 1949 Menschen wurden festgenommen, 305 Polizisten und Gendarmen verletzt. Seit Beginn der Proteste in der vergangenen Woche wurden nach Angaben des Bildungsministeriums zudem 119 Schülerinnen, Schüler und Beschäftigte verletzt, darunter 34 Beschäftigte. „Das ist beispiellos im Bildungswesen“, sagte Bildungsminister Édouard Geffray. Die Jugendlichen fordern den Ersatz fehlender Lehrer, mehr Mittel, die Sanierung von Schulen und bessere Lernbedingungen. Die Regierung kündigte zugleich eine „Plattform für Konsultationen“ an, auf der Sorgen geäußert werden sollen.