München/Rosenheim – Nach einer zufriedenstellenden Wintersaison freuen sich die oberbayerischen Bergbahnen auf viele Besucher und Wanderer. Spezielle Angebote wie Mondscheinfahrten, Gondelmenüs, Konzerte oder Early-Bird-Tickets sollen darüber hinaus verstärkt zu einem Ausflug auf die Berge locken, zeigt die aktuelle Saisonumfrage der IHK für München und Oberbayern. Über ein Viertel – 27 Prozent – der Bergbahnbetreiber rechnet demnach mit einer Verbesserung der Geschäftslage. Von einer vergleichbaren Entwicklung ihrer Umsätze wie im Geschäftsjahr 2016 gehen insgesamt 63 Prozent von ihnen aus.
Die Mehrheit der Bergbahnbetreiber blickt zufrieden auf die zurückliegende Wintersaison zurück. Zwar beeinflusste Schneemangel den Saisonstart im Dezember und das Weihnachtsgeschäft, dafür punktete der Januar mit kalten Temperaturen. Auch während des ersten Quartals herrschten nahezu optimale Wintersportbedingungen. So bewertete ein Viertel der Bergbahnbetreiber den Geschäftsverlauf im Winter als gut und die Hälfte als zufriedenstellend.
Das wirkt sich auch günstig auf die Investitionsbereitschaft aus. Diese ist im Sommerhalbjahr hoch. Über die Hälfte der Bergbahnbetreiber (55 Prozent) will ihr Investitionsvolumen erhöhen. 2016 waren es mit 25 Prozent deutlich weniger Betriebe. Modernisierungsmaßnahmen im selben Umfang wie im Vorjahr planen 27 Prozent der Bergbahnen. In puncto Personalplanung wollen 82 Prozent der Betreiber mit derselben Mitarbeiterzahl weiterarbeiten. Lediglich neun Prozent wollen neue Kollegen einstellen.
Aufgrund gestiegener Kosten haben 55 Prozent der oberbayerischen Bergbahnen für das Sommerhalbjahr Fahrpreiserhöhungen vorgenommen. re