Rosenheim/Mühldorf – Erst vor Kurzem hat es grünes Licht für die Erweiterung der Hochschule in Rosenheim gegeben. Denn für die aktuelle Zahl von fast 6000 Studierenden sowie die laut Studie des Seeoner Kreises anvisierten 8000 Studierenden ist die Infrastruktur des Hochschulstandorts Rosenheim nicht ausgelegt, haben die Verantwortlichen in der Vergangenheit immer wieder betont.
Ein Blick auf die aktuellen Zahlen des Landesamtes für Statistik zeigt, dass die Studierendenzahl zum Wintersemester 2016/17 im Vergleich zum Vorjahr dennoch fast gleich geblieben ist. Um lediglich 17 oder 0,3 Prozent ist sie von 5936 auf 5919 gesunken. Gut ein Drittel von ihnen – 2102 Studierende – sind weiblich. Die Zahl der „Erstsemester“ lag laut Statistikern im Wintersemester bei 1281, darunter 495 Frauen. Im ersten Fachsemester befanden sich 1683 Studenten, darunter 624 Frauen.
Auch ausländische Studierende zieht es an den Hochschulstandort Rosenheim. Im Wintersemester 2016/17 waren es 569. Der Frauenanteil lag hier bei rund 44 Prozent oder 250. Im ersten Hochschulsemester waren 165 der ausländischen Studierenden eingeschrieben, im ersten Fachsemester 171.
Am Standort der Verwaltungsfachhochschule in Wasserburg verzeichneten die Statistiker zum Wintersemester 220 Studenten, davon 153 Frauen. Im ersten Hochschulsemester waren insgesamt 78. Angesiedelt ist in Wasserburg der Fachbereich Sozialverwaltung.
Insgesamt waren an den bayerischen Fachhochschulen ohne Berücksichtigung der Verwaltungsfachhochschulen im Wintersemester 2016/17 126005 Studierende eingeschrieben. Die bayerischen Universitäten verzeichneten 243419 Studenten. nk