Burgkirchen – Es ist geschafft: Nach dem Austausch der Gasturbine und der Inbetriebnahme der neuen Messwarte stehen nun auch die Anschlussarbeiten rund um die ausgewechselte Dampfturbine vor dem Abschluss. Damit geht eines der größten Investitionsprojekte der InfraServ Gendorf erfolgreich zu Ende. Insgesamt hat es ein Investitionsvolumen von über 35 Millionen Euro. „Damit ist die Versorgung mit Energie und Medien unserer Kunden am Standort auch zukünftig sicher, hochverfügbar und effizient gewährleistet“, so Karsten Groß, Leiter der Ver- und Entsorgung bei InfraServ Gendorf.
In Bezug auf Technik, Kosten und Termin galten strenge Vorgaben, denn in puncto Versorgungszuverlässigkeit für die Standortkunden waren keine Kompromisse möglich. „Der Betrieb musste stets aufrechterhalten werden. Wir durften keine Einschränkungen bei der Produktion unserer Kunden zulassen“, betont Groß. Dabei war bei der Planung und dem Anschluss der neuen Dampfturbine an das bestehende Rohrleitungsnetz das Bauen im Bestand eine zentrale Herausforderung, da die vorhandenen Gegebenheiten bei der Integration berücksichtigt werden mussten: „Um das komplette Gebäude inklusive Prozessanlagen genauestens zu erfassen, wurde mittels lasergestütztem 3D-Verfahren ein virtuelles 360-Grad-Modell vom kompletten Kraftwerk erstellt“, erläutert Dr. Robert Eckl, der als Projektleiter des ISG-Engineering die Planungen betreut hat. So konnten sämtliche vorhandenen Anlagen- und Gebäudeteile detailgetreu abgebildet werden. Bei der Umsetzung stimmten sich Engineering, Bauprojektmanagement, InfraServ Gendorf Technik und die Ver- und Entsorgung als Kraftwerkbetreiber anhand dieses Modells ab.re