Miesbach – Bei den zuletzt sehr begehrten Kuhkälbern zur Zucht sind die Preise, nach Angaben des Zuchtverbandes Miesbach beim jüngsten Kälbermarkt etwas zurückgegangen. Insbesondere leichtere Tiere und schwächere Abstammungen waren weniger gefragt. Für eine sehr wüchsige Wobbler-Tochter wurde der Spitzenpreis von 550 Euro ausbezahlt. Die billigsten Kälber mit 63 Kilo kosteten 220 Euro. Die Durchschnitte der 54 Zuchtkuhkälber mit 85 Kilo lagen bei 365 Euro beziehungsweise 4,34 Euro je Kilo. 66 Mastkuhkälber kosteten bei mittleren 81 Kilo 295 Euro je Stück beziehungsweise 3,64 Euro je Kilo. Die Spannweite reichte von 100 bis 390 Euro.
Weiterhin sehr gefragt waren die 443 angebotenen Maststierkälber. Mit 6,74 Euro bewegten sie sich auf dem Niveau der Vorwoche und wurden samt und sonders verkauft. Bei einem Durchschnittsgewicht von 85 Kilo errechnete sich ein Stückpreis von 573 Euro. Die Zahl der Kälber aus Kreuzungen oder mit Mängeln war ungefähr auf dem Niveau des letzten Marktes. Das Preisspektrum reichte von 150 bis 700 Euro. Für die Kilopreise der einzelnen Gewichtsklassen heißt das: 71 bis 80 Kilo: 6,93 Euro; 81 bis 90 Kilo: 6,98 Euro; 91 bis 100 Kilo: 6,65 Euro. Als mittlere Stückpreise errechneten sich daraus 520, 593 und 632 Euro.
Nur 17 der insgesamt 563 Tiere blieben im Verbandsgebiet, 174 im restlichen Bayern. 371 wechselten zur Aufzucht nach Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen und ein Kalb über die Grenze nach Österreich. re