Preiseinbußen beim Kälbermarkt

von Redaktion

Zuchtverband Miesbach zeigt sich enttäuscht – Erfolge dafür beim Großviehmarkt

Miesbach – Von einem erfolgreichen Großviehmarkt kann der Zuchtverband Miesbach berichten. Da die Mais- und Grassilageernte noch in vollem Gang sind, blieben auf den Rängen einige Plätze leer. Trotzdem kam nach Angaben des Veranstalters, des Zuchtverbands für oberbayerisches Alpenfleckvieh in Miesbach, ein „flotter Marktverlauf“ zustande.

So konnten von den 134 aufgetriebenen Fleckviehtieren 132 zu ordentlichen Preisen verkauft werden. Wenn auch kein Stier den Weg in eine Besamungsstation fand, so gingen doch alle 14 Stiere für durchschnittlich 1896 Euro in den Natursprung.

Heiß begehrt waren auch die 109 verkauften Jungkühe. Mit einem Durchschnittspreis von 1808 Euro lagen die Preise um mehr als 170 Euro über dem Vormarkt.

Da das Almvieh wieder im Tal ist und vor allem der Jungkuhauftrieb wieder stärker wird, ist der nächste Markt bereits für Mittwoch, 18. Oktober, geplant.

Unzufriedenheit herrschte beim Zuchtverband anlässlich des jüngsten Kälbermarkts. Hier mussten deutliche Preiseinbußen hingenommen werden. Insgesamt wurden 662 Kälber verkauft, davon wurden 523 Stierkälber, 80 Kuhkälber zur Weiternutzung und 59 Kuhkälber zur Zucht angeboten. Der nächste Kälbermarkt findet bereits am heutigen Donnerstag, 5. Oktober, statt. re

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