Rosenheim – Der Landkreis Rosenheim ist in puncto alternativer Antriebe beim Auto recht zurückhaltend: So meldete das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) in seiner Bestandsanalyse für 2017 exakt 161781 Pkw, von denen aber nur 194 reine Elektroautos sind. 61,69 Prozent der Pkw sind Benziner, 37,17 Prozent haben einen Dieselmotor und nur der Rest von rund 1,15 Prozent ist bei der KBA-Übersicht für 2017 mit anderen Motorarten oder Treibstoffen unterwegs.
Verglichen mit dem Vorjahr ist die Zahl der Benziner im Kreis Rosenheim von 98248 auf 99801 Pkw gestiegen. Das Plus von 1553 Fahrzeugen in dieser Gruppe entspricht einer Zunahme von 1,58 Prozent. Bei den Dieseln ist die Zahl von 58022 auf 60126 Pkw gewachsen, was einem Plus von 3,63 Prozent entspricht.
Bestand wird schadstoffärmer
Der Fahrzeugbestand wird dafür immer schadstoffärmer: Binnen eines Jahres sind im Kreis Rosenheim beispielsweise 544 Pkw der alten Euro-1-Norm und weitere 379 der Euro-2-Norm sowie 2007 der Euro-3-Norm aus dem Verkehr gezogen worden. Macht zusammen 2930 Fahrzeuge dieser Schadstoffklassen weniger. Der Gesamt-Pkw-Bestand wuchs um 3802 Fahrzeuge, das heißt, alle verschwundenen Altfahrzeuge wurden durch Neu- oder modernere Gebrauchtfahrzeuge ersetzt.
Die Zahl aller Kraftfahrzeuge samt Anhängern stieg auf 208475 zugelassene Fahrzeuge. Darunter sind 161781 Pkw die klare Mehrheit. Im Vorjahr hatte die vergleichbare Zahl der Kraftfahrzeuge noch bei 203384 gelegen, die der Pkw bei 157979. Wird der Bestand auf je 1000 Einwohner umgerechnet, dann kommen im Kreis Rosenheim 642 Pkw auf 1000 Menschen. zs